Hat die Stadtverwaltung Wuppertal eine Art betriebliches Vorschlagswesen, das die Ideen der Mitarbeiter systematisch sammelt, auf Wirtschaftlichkeit und Einsparpotenziale hin überprüft und gegebenenfalls verwirklicht bzw. belohnt? Falls ein systematisches Vorschlagswesen existiert, wie sieht es aus? Falls kein systematisches Vorschlagswesen existiert, warum nicht?
Antwort des Oberbürgermeisters:
Bei der Stadt Wuppertal existiert bereits seit Jahrzehnten ein Betriebliches Vorschlagswesen. Es ist zuletzt im Jahr 2003 im Rahmen einer Dienstvereinbarung zwischen dem Oberbürgermeister und dem Gesamtpersonalrat aktualisiert worden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung einschließlich der Eigenbetriebe sind hierüber aufgerufen, engagiert und mit Fantasie dazu beizutragen, dass Einsparungen erzielt, Arbeitsverfahren beschleunigt und vereinfacht sowie Serviceleistungen verbessert werden. Verbesserungsvorschläge sind sowohl für das eigene Aufgabengebiet als auch für andere Arbeitsgebiete möglich.
Ein Fachkreis mit Vertretern aus allen Geschäftsbereichen steuert die Verfahren und veranlasst die Prüfung der Vorschläge auf Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Einsparpotentiale.
Die Entscheidung über die Umsetzung und Prämierung eines Vorschlags erfolgt grundsätzlich innerhalb von 8 Wochen. Voraussetzung für eine Prämierung ist, dass ein Verbesserungsvorschlag tatsächlich umgesetzt wird. Die Prämie beträgt in der Regel 10 % der wirtschaftlichen Verbesserung, die nachvollziehbar zu belegen ist. Die Verwaltungsleitung wird regelmäßig über die Ergebnisse informiert.


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