Das Kompetenznetzwerk Bürgerhaushalt Wuppertal lädt herzlich ein zur Podiumsdiskussion “Was wollen die Bürger?” am Dienstag, 11.10.2011 um 19:00 Uhr in der Färberei in Wuppertal-Barmen, Stennert 8 (> Anfahrt). Wir fragen: Was erwarten die Bürger Wuppertals von einem Bürgerbeteiligungsverfahren zur Haushaltsaufstellung? Was planen Politik und Verwaltung? -
Eine Aufzeichnung der Veranstaltung: “Was wollen die Bürger?” findet sich hier >
Der Rat der Stadt Wuppertal hat im Mai 2011 beschlossen, die Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung des nächsten Haushaltsplans zu intensivieren. Unter Mitwirkung der Bezirksvertretungen, der Heimat- und Bürgervereine sowie mittels Internet soll diese Beteiligung möglich werden. Derzeit entwickelt die Verwaltung ein Konzept für diesen Beteiligungsprozess, der im Dezember 2011 beschlossen und ab Januar 2012 umgesetzt werden soll.
Höchste Zeit also, den Bürgern Gelegenheit zu geben, ihre Erwartungen an das Beteiligungsverfahren zu formulieren. Was wollen die Bürger? Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt organisiert am 11.10. 2011 um 19:00 Uhr in der Färberei eine Podiumsdiskussion. Dort können Bürger mit Politik, Verwaltung und Experten öffentlich darüber diskutieren, welche Erwartungen es an so ein Beteiligungsverfahren gibt und auf welche Erfahrungen man hier und andernorts aufbauen kann.
Podiumsteilnehmer sind:
- für die Politik: Klaus-Jürgen Reese, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Wuppertal
- für die Verwaltung: Alfred Lobers, Kämmereileiter der Stadt Wuppertal
- für die Bürgervereine: Professor Dr. Wolfgang Baumann, Vorstandsvorsitzender des Stadtverbandes
- als Experte: Dr. Stephan Eisel, Konrad Adenauer-Stiftung, Autor des Buches Internet und Demokratie
- für das Kompetenznetz Bürgerhaushalt: Dieter Hofmann, Koordinator
Moderieren wird die Veranstaltung Ludwig Weitz, unter anderem Moderator der Querdenkerakademie im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef.
Zur Vorbereitung empfohlen:
- Die 5 W-Fragen politischer Beteiligung: Wer soll an was, womit, wie und wozu beteiligt werden?
- Vom Open Government zu Open Governance –
Sind Staat und Politiker bereit, (Herrschafts-)Wissen und Macht mit den Bürgern zu teilen? - Politik muß Macht abgeben
Nur in Kooperation mit den Bürgern können die Rathäuser noch neue Macht erlangen. Interview der Westdeutschen Zeitung mit Professor Dr. Hans J. Lietzmann - Bürgeranfrage zur Bürgerbeteiligung bei der Haushaltsplanung der Stadt Wuppertal und die Antworten der Stadt
- Bürgerschaftliches Engagement – nicht nett, sondern wichtig, Rupert Graf Strachwitz skizziert die zukünftig veränderte Aufgabenteilung zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung.
- Warum es in überschuldeten Kommunen nicht sinnvoll ist, einen Bürgerhaushalt nach dem gängigen Muster durchzuführen.


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