Bürgerhaushalt als Ort des Lernens

Damit man sich kompetent mit haushalts- und stadtentwicklungspoltischen Fragen auseinandersetzen und konstruktiv mitarbeiten kann, ist es häufig erforderlich, sich zunächst einmal ins Thema einzuarbeiten. Im Internet bereitgestellte Informationen sind dafür sehr gut geeignet.Beispiele:

1. Visualisierung von Haushaltsdaten oder anderen Daten

2. Erklärvideo oder Videointerviews, um zu komplexen Themen Geschichten zu erzählen

3. Live- und On Demand-Streaming der Wuppertaler Stadtratssitzungen ab April 2013

4. Themenseiten wie Döppersberg oder Unsere WSW

Um neue Zielgruppen für das Mitmachen zu begeistern, ist es sinnvoll, dorthin zu gehen, wo diese Bürger ohnehin sind und ihnen dort das Verfahren zu erklären und konkrete, für ihre Lebenswelt relevante Informations- und Beteiligungsangebote zu machen.

Die Stadt Stuttgart hat zu diesem Zweck ein Team von Ehrenamtlichen geschult und setzt sie als Multiplikatoren und Mentoren im Bürgerhaushaltsverfahren ein. Über die Multiplikatoren sollen die Bürger mobilisiert werden, an dem Verfahren teilzunehmen. Gleichzeitig stehen sie für Fragen zur Verfügung und können von Schulen, Institutionen und Gruppen angefordert werden. So hofft man, besonders Jugendliche, junge Erwachsene, Senioren und Migranten zu erreichen.

Das Medienprojekt Wuppertal hat große Erfahrung darin, die unterschiedlichsten Themen durch Jugendliche in Videoform zu bearbeiten. Warum nicht ein Videoprojekt zum Thema Haushalt? Wie kann man ihn erklären? Was ist daran interessant? Wer macht ihn? Was bedeutet das, was da drin steht? Welche Relevanz haben einzelne „Produkte“ für einen Schüler, einen Studenten, einen Sportler, eine junge Familie etc.?