Podiumsdiskussion: Zukunft der Bürgerbeteiligung. Was haben die Oberbürgermeister-Kandidaten dazu zu sagen?

Kompetenznetz Bürgerhaushalt, Bündnis Unsere Stadtwerke, Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V.Bürgerinitiative L 419 – keine Autobahn durch Ronsdorf, BI döpps105, Bürgerinitiative EnergiE zum Leben – auch in W-Nord und Bürgerforum Oberbarmen laden Sie herzlich ein zur Podiumsdiskussion
Zukunft der Bürgerbeteiligung
mit den Oberbürgermeisterkandidaten

– Gunhild Böth, Die Linke
– Peter Jung, CDU
– Andreas Mucke, SPD
– Beate Petersen, WfW
– Marc Schulz, Bündnis 90/Die Grünen

am 13.08.2015 um 19:00 Uhr
in der Färberei, Peter-Hansen-Platz 1 in Oberbarmen.

Moderation: Ann-Kathrin Klappert

Anlässlich eines Beteiligungsverfahrens der Stadt Wien zur Entwicklung einer Smart City-Strategie sagte die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger kürzlich: „Wien hat 1,8 Millionen Gehirne, wir können als Stadt nicht darauf verzichten, diese auch zu nutzen.“ Wuppertal hat nur 350.000 Gehirne und viel weniger Geld und deshalb können wir es uns noch viel weniger leisten, auf das Wissen, die Erfahrung und die Meinungen dieser Köpfe zu verzichten.

Die Herausforderung, die sich wieder und wieder stellt ist die, die politischen und administrativen Prozesse so zu gestalten, dass die Bürger bestmöglich einbezogen werden können und einbezogen werden wollen. Für Politik, Verwaltung und Bürgerschaft ist das ein Lernprozess, der eine bewusste und andauernde Anstrengung erfordert.

Die SPD-CDU-Kooperation im Stadtrat hat sich nach der Wahl für mehr Offenheit ausgesprochen und eine systematische Entwicklung von mehr Bürgerbeteiligung vereinbart. Doch letztlich wird der Oberbürgermeister als Chefkommunikator hier den Ton angeben. Die Bürger sollen deshalb mit dieser Veranstaltung die Möglichkeiten bekommen, den Oberbürgermeisterkandidaten zum Thema Bürgerbeteiligung auf den Zahn zu fühlen. Wo sehen die Kandidaten aktuell konkrete Defizite und wie wollen sie die Bürgerbeteiligung in der kommenden Amtsperiode vorantreiben? Wie kann die Wahlbeteiligung erhöht, die Arbeit der Ratsausschüsse und Aufsichtsräte transparenter, die digitale Kommunikation auf allen Kanälen selbstverständlich und die Glaubwürdigkeit der Beteiligungsformate gesteigert werden?

Wir freuen uns auf Sie!