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	<title>Bürgerhaushalt Wuppertal &#187; Agenda</title>
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		<title>Mitspracheantrag: Gesetzlich garantierte kommunale Mitspracherechte für Bürger</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 15:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der von Mehr Demokratie e.V. in Baden Württemberg entwickelte Mitspracheantrag ist eine bundesweite Innovation zur Stärkung der Bürgerrechte und Weiterentwicklung der Demokratie. Es handelt sich hierbei um einen Gesetzesentwurf zur Änderung der Gemeindeordnung in Baden-Württemberg, der das Initiativrecht der Bürgerschaft zur Beteiligung in einer Sachfrage einführt.
Wenn es nicht um einen Akt der direkten Demokratie ging, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der von Mehr Demokratie e.V. in Baden Württemberg entwickelte Mitspracheantrag ist eine bundesweite Innovation zur Stärkung der Bürgerrechte und Weiterentwicklung der Demokratie. Es handelt sich hierbei um einen Gesetzesentwurf zur Änderung der Gemeindeordnung in Baden-Württemberg, der das Initiativrecht der Bürgerschaft zur Beteiligung in einer Sachfrage einführt.</p>
<p>Wenn es nicht um einen Akt der direkten Demokratie ging, waren die Bürger/innen bisher immer darauf angewiesen, dass ein politisches Gremium oder eine Verwaltung sie freiwillig in irgendeiner Weise beteiligte. Ein »Recht auf Beteiligung« hatten die Bürgerinnen und Bürger in aller Regel nicht. Beteiligung sollte jedoch nicht einseitig im Ermessensspielraum der Politik und der Verwaltung liegen. Auch die Bürgerschaft selbst soll Beteiligung anstoßen und verbindlich einfordern können. Dazu braucht es ein Initiativrecht.</p>
<p>Der Mitspracheantrag sieht genau das vor. Mit den Unterschriften von 2 Prozent der Einwohner/innen einer Gemeinde kann eine Initiative ein Beteiligungsverfahren zu einer Sachfrage selbst anstoßen. Jede Gemeinde wird verpflichtet, neben der Einwohnerversammlung und der Einrichtung eines Beirats noch mindestens drei weitere Beteiligungsverfahren anzubieten, aus denen die Bürger/innen auswählen können. Infrage kommen Verfahren wie z. B. repräsentative Befragung, Internet-Forum, Mediation, Planungszelle, Fakten-Check, Experten-Hearing, Bürgerhaushalt, Runder Tisch und viele mehr.</p>
<p><a href="http://www.mitentscheiden.de/6856.html?&amp;tx_ttnews[pointer]=1&amp;tx_ttnews[backPid]=6582&amp;tx_ttnews[tt_news]=13113&amp;cHash=85079351307a58b83469a2d292ac2886">Weiterlesen</a></p>
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		<title>Wer ist denn eigentlich für die Sicherung unserer Demokratie zuständig?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn niemand die Demokratie für seine eigene Angelegenheit hält, hat sie sich schon erledigt,&#8221; schreibt Harald Welzer, Direktor am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Der Primat des Staatlichen und mit ihm der Vorrang, der demokratischen Verfahren und rechtsstaatlichen Prinzipien vor allem anderen zukam, verschwinde gerade vor aller Augen. Immer größere gesellschaftliche Gestaltungsbereiche würden aus dem Handlungsfeld der Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn niemand die Demokratie für seine eigene Angelegenheit hält, hat sie sich schon erledigt,&#8221; schreibt Harald Welzer, Direktor am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Der Primat des Staatlichen und mit ihm der Vorrang, der demokratischen Verfahren und rechtsstaatlichen Prinzipien vor allem anderen zukam, verschwinde gerade vor aller Augen. Immer größere gesellschaftliche Gestaltungsbereiche würden aus dem Handlungsfeld der Politik in das des Marktes verlagert und damit entdemokratisiert.<span id="more-254"></span>Und kein Philosoph oder Linguist, so Welzer, entlarve das Marktgefasel als Werfen von ideologischen Nebelkerzen, kein Politikwissenschaftler, keine Soziologin beschreibe den historisch beispiellosen Raubzug, der vor ihren Augen stattfinde, kein Historiker seine Folgen für die künftigen Blockierungen einer gestaltenden Bildungs-, Wissenschafts-, Umwelt-, Sozial- oder Gesundheitspolitik.</p>
<p>Verantwortungslos seien alle, die nicht eingreifen. Es stünde zu befürchten, dass Demokratien unter Stress an einer kollektiven Haltung von Unzuständigkeit scheiterten: &#8220;Wenn niemand die Demokratie für seine eigene Angelegenheit hält, hat sie sich schon erledigt.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/debatte-demokratie-bin-ich-nicht-fuer-zustaendig/5976282.html">http://www.tagesspiegel.de/kultur/debatte-demokratie-bin-ich-nicht-fuer-zustaendig/5976282.html</a></p>
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		<title>Mehr Demokratie oder mehr zahlen? Die Lüge von der Systemrelevanz</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Systemrelevanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. jur. Elmar Schulze, der frühere Kämmerer der Stadt Wuppertal, kommentierte im Januar 2010 in der Westdeutschen Zeitung die desolate Finanzlage der Kommunen: &#8220;Führende Bankmanager haben, zum Teil unter Aufsicht staatlicher Vertreter in den Gremien, durch unverantwortliche Geldgeschäfte &#8211; &#8220;Zocken&#8221; &#8211; Milliarden in den Sand gesetzt. Ihnen wurde mit hohen Mrd.-Beträgen geholfen mit der Begründung, diese Banken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. jur. Elmar Schulze, der frühere Kämmerer der Stadt Wuppertal, kommentierte im Januar 2010 in der Westdeutschen Zeitung die desolate Finanzlage der Kommunen: &#8220;Führende Bankmanager haben, zum Teil unter Aufsicht staatlicher Vertreter in den Gremien, durch unverantwortliche Geldgeschäfte &#8211; &#8220;Zocken&#8221; &#8211; Milliarden in den Sand gesetzt. Ihnen wurde mit hohen Mrd.-Beträgen geholfen mit der Begründung, diese Banken seien für das Funktionieren des Wirtschaftslebens unverzichtbar.<span id="more-245"></span> <strong>Für das ordnungsgemäße Funktionieren des Staates selbst sind handlungsfähige Kommunen erst recht unverzichtbare Grundlage</strong>. Aus logischen Gründen ist der Staat in der Verantwortung, notleidenden Kommunen wieder zur Handlungsfähigkeit zu verhelfen.&#8221; Quelle:   <a href="http://bit.ly/thlrMx">http://bit.ly/thlrMx</a></p>
<p>Die Politik muss den Knoten durchschlagen, fordert Thomas Hanke in seinem Kommentar &#8220;<strong>Die Banken machen Europa zur verbrannten Erde</strong>&#8221; im Handelsblatt. &#8220;Die Euro-Länder müssen sich jetzt von der Logik der Märkte lösen. Das wird schwierig, und es wird wehtun. Lässt die Politik aber das Feuer weiter wüten, wird es Europa verwüsten.&#8221; <a href="http://bit.ly/rCiwIX">http://bit.ly/rCiwIX</a></p>
<p>In seinem Kommentar &#8220;<strong>Die Lüge von der Systemrelevanz</strong>&#8220; in der FAZ vom November 2011 kritisiert Albrecht Müller die beherrschende Rolle der Finanzwirtschaft und die andauernde Verletzung demokratischer Regeln: &#8220;Die Parole von der Systemrelevanz hat damit auch das äußerst bemerkenswerte Geschäftsmodell möglich gemacht: nach Herzenslust spekulieren, Wetten abschließen, Verluste machen, sich mit öffentlichem Geld retten lassen und dann den verlustbringenden Investmentbankern Boni zahlen, damit sie bei Laune bleiben.&#8221; Müller appelliert an das kritische Bürgertum, der Ausplünderung des Staates und dem Abbau der Demokratie Einhalt zu gebieten. Angesichts des Ausmaßes der Bedrohung seien die Auffassungsunterschiede innerhalb des politischen Spektrums - von Wertkonservativen einerseits bis hin zur demokratischen Linken andererseits &#8211; nur von geringer Bedeutung. Quelle: <a href="http://bit.ly/uYvSDY">http://bit.ly/uYvSDY</a></p>
<p>&#8220;Laut Grundgesetz ist jedoch das Volk der Souverän und nicht der Markt – und schon gar nicht der Finanzsektor,&#8221; schreibt Jens Berger in seinem Artikel &#8220;<strong>Staatsfinanzierung als Subvention des Finanzsektors</strong>&#8220;. &#8220;Wenn sich die Euroländer mit den selben Konditionen wie die Banken direkt über die EZB finanzieren würden,&#8221; so Berger, &#8220;könnte der deutsche Bundeshaushalt jedes Jahr 25 Mrd. Euro einsparen.&#8221; Ohne nennenswerte Eigenleistung kassierten die Banken bei diesem Geschäft die Differenz zwischen dem Leitzins und dem Nominalzins der Staatsanleihe. Warum also gibt die EZB den Banken das Geld, damit diese es an die Staaten, Länder und Kommunen gegen einen Zinsaufschlag verleihen? Geht es auch anders? Quelle: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=9857">http://www.nachdenkseiten.de/?p=9857</a></p>
<p>&#8220;<strong>Eurokrise trifft Kommunen</strong>&#8221; titelt das Fachblatt &#8216;Der Neue Kämmerer&#8217; am 17.11.2011: Inflation und Verlust des Topratings drohen – Schreckensszenario Transferunion. Während die Kommunen im Moment noch von der Krise der Gemeinschaftswährung profitierten, würden sie langfristig zu den großen Verlierern des Eurodebakels zählen. Mit dem Gang in die Transferunion zeichne sich das Ende der kommunalen Selbstverwaltung ab. <a href="http://zumlink.de/Eurokrise_trifft_Kommunen">http://zumlink.de/Eurokrise_trifft_Kommunen</a></p>
<p>Die Nettovermögen der privaten Haushalte in Deutschland betragen bei vorsichtiger Schätzung 6,6 Billionen Euro &#8211; in den letzten 20 Jahren sind sie um mehr als 2 Billionen gewachsen, das ist genau die Summe unserer Staatsverschuldung. Zwei Drittel dieses Reichtums gehören den reichsten zehn Prozent der Bürger, dem obersten Tausendstel gar ein Fünftel. Das Schrumpfen des Gemeinwohls hat die Geldvermögen der Reichen gebläht, ein Lastenausgleich also wäre mehr als plausibel. David Rhodes und Daniel Stelter, zwei Direktoren der Boston Consult Group, der größten Unternehmensberatungsfirma der Welt, schlagen mit Ihrer Studie &#8220;<strong>Back to Mesopotamia</strong>&#8221; genau dies vor. Eine europaweite 30-prozentige Einmalabgabe auf Vermögen, so haben sie berechnet, könnte die Schulden aller Eurostaaten auf ein handelbares Maß zurückschrauben. Lesen Sie <a href="http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/111130_boston_consulting_vermoegensabgabe.pdf">hier die Originalstudie</a> und <a href="http://www.taz.de/%2182357/">hier den erläuternden Kommentar von Mathias Greffrath</a>, der die Empfehlung der Unternehmensberater an Hand der historischen Erfahrung des Lastenausgleichs im Nachkiegsdeutschland erläutert.</p>
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		<title>Brauchen wir mehr oder weniger Demokratie, um die Finanzkrise zu bewältigen?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 20:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der griechische Weg: Demokratie ist Ramsch&#8221; überscheibt Frank Schirrmacher seinen Kommentar in der FAZ. Und weiter: &#8220;Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.
&#8230; 
Das Politische verliert an Boden
Es wird immer klarer, dass das, was Europa im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der griechische Weg: Demokratie ist Ramsch&#8221; überscheibt Frank Schirrmacher seinen Kommentar in der FAZ. Und weiter: &#8220;Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.<span id="more-241"></span></p>
<p>&#8230; </p>
<p>Das Politische verliert an Boden</p>
<p>Es wird immer klarer, dass das, was Europa im Augenblick erlebt, keine Episode ist, sondern ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen. Schon hat das Politische massiv an Boden verloren, was man daran erkennt, dass alle politischen Begriffe, die mit dem geeinten Europa verbunden waren, im Wind zerstoben sind, wie Asche. Aber der Prozess beschleunigt sich. Das absolute Unverständnis über Papandreous Schritt ist ein Unverständnis über demokratische Öffentlichkeit schlechthin &#8211; und auch darüber, dass man für sie bereit sein muss einen Preis zu bezahlen.</p>
<p>Sieht man denn nicht, dass wir jetzt Ratingagenturen, Analysten oder irgendwelchen Bankenverbänden die Bewertung demokratischer Prozesse überlassen? Sie alle wurden in den letzten 24 Stunden befragt und bestürmt, als hätten sie irgendwas dazu zu sagen, dass die Griechen über ihre Zukunft selbst abstimmen wollen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html">Lesen Sie hier den vollständigen Kommentar Frank Schirrmachers</a></p>
<p>Schon im Juni 2010 wies EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso auf die akute Bedrohung der Demokratie in Südeuropäischen Ländern durch die überbordende Staatsverschuldung hin: <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1286480/EU-chief-warns-democracy-disappear-Greece-Spain-Portugal.html">Nightmare vision for Europe as EU chief warns &#8216;democracy could disappear&#8217; in Greece, Spain and Portugal<br /></a></p>
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		<title>Braucht die Demokratie mehr Bürgerbeteiligung?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 08:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Parlamentarische Demokratie ist nicht ersetzbar, aber zu ergänzen: Dieses diplomatische Fazit ist das Ergebnis einer Veranstaltung der Reihe &#8220;W-Forum&#8221; der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema &#8220;Braucht die Demokratie mehr Bürgerbeteiligung?&#8221; Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest-dimap vom Juli 2010 haben mehr als 70 Prozent der Bürger mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen gefordert. 
Wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parlamentarische Demokratie ist nicht ersetzbar, aber zu ergänzen: Dieses diplomatische Fazit ist das Ergebnis einer Veranstaltung der Reihe &#8220;W-Forum&#8221; der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema &#8220;Braucht die Demokratie mehr Bürgerbeteiligung?&#8221; Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest-dimap vom Juli 2010 haben mehr als 70 Prozent der Bürger mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen gefordert.<span id="more-215"></span> </p>
<p>Wie das zu deuten ist, diskutierten der ehemalige Bundesminister Dr. Heiner Geißler (CDU), der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Merkel und die Bundesvorstandssprecherin von &#8220;Mehr Demokratie e.V.&#8221;, Claudine Nierth, am Donnerstag, 23. Juni 2011, im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages.<br />&#8220;Vertrauensverlust der Bevölkerung&#8221;</p>
<p>Heiner Geißler bezog mit Blick auf die andauernde Finanzkrise klar Stellung: &#8220;Wenn Ratingagenturen fähig sind, Demokratien herunterzustufen, hat das politische Auswirkungen. Die Menschen fragen sich, ob demokratisch gewählte Politiker in der Lage sind, sich gegen Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.&#8221; Er forderte allumfassende Transparenz: Erstens müsse Parität zwischen Gegnern und Befürwortern von Entscheidungen hergestellt werden. Beide Gruppen müssten zweitens auf Augenhöhe miteinander verhandeln können, und drittens dürfe nichts hinter verschlossenen Türen beraten und beschlossen werden.</p>
<p>&#8220;Wenn wir die Demokratie nicht weiterentwickeln, fängt sie an aufzuhören,&#8221; betonte  Claudine Nierth. Demokratie müsse immer wieder mit Leben gefüllt werden. Dazu gehöre auch, die Entscheidungsprozesse in Frage zu stellen, denn davon hänge letzten Endes die Qualität der Entscheidung ab.</p>
<p>Zur Videodokumentation der Veranstaltung <a href="http://zumlink.de/mehr_Transparenz_mehr_Demokratie">http://zumlink.de/mehr_Transparenz_mehr_Demokratie</a></p>
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		<title>Mythos Politische Beteiligung – Phantom Bürgergesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 19:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerorientierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Professor Dr. Thomas Leif schreibt  im BBE-Newsletter 3/2011 über den Zynismus der etablierten (Beteiligungs-)Politik: &#8220;Zwei Kulturen prallen aufeinander: hier eine tradierte Top-down-Kultur in fast allen politischen Organisationen, die die Entscheidungsprozesse und den Umgangsstil mit allen Akteuren von oben nach unten prägt. Dort eine Bottom-up-Kultur, in der echte Beteiligung die Voraussetzung für (dauerhaftes) ehrenamtliches Engagement ist. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Dr. Thomas Leif schreibt  im BBE-Newsletter 3/2011 über den Zynismus der etablierten (Beteiligungs-)Politik: &#8220;Zwei Kulturen prallen aufeinander: hier eine tradierte Top-down-Kultur in fast allen politischen Organisationen, die die Entscheidungsprozesse und den Umgangsstil mit allen Akteuren von oben nach unten prägt. Dort eine Bottom-up-Kultur, in der echte Beteiligung die Voraussetzung für (dauerhaftes) ehrenamtliches Engagement ist.<span id="more-208"></span> Diese beiden Kulturen sind nur schwer miteinander zu versöhnen. Nicht einmal der Versuch ist zu erkennen. Zumal es bislang keine Anzeichen dafür gibt, dass die Politische Klasse diesen Grundkonflikt überhaupt verstanden hat.<br />
Politik bzw. der Parteienstaat folgen einer grundlegend anderen Logik als Engagierte, Beteiligungs-Interessierte oder Freiwillige in der Zivilgesellschaft. Politik ist zunächst Machterwerb und Machtsicherung. Beteiligung steht (oft) quer zu diesen prägenden Mustern, weil in der Regel die Motivation für die Mitwirkung ideell grundiert ist. Nur selten geht es um Jobs, Karrieren oder materielle Vorteile.&#8221;</p>
<p>In seinem Fazit schreibt Leif: &#8220;Bürgerbeteiligung und Bürgerorientierung muss wieder der gültige<br />
Maßstab in der Demokratie sein. Parteien müssen sich öffnen und die Beteiligung der Bürger mit einem möglichst großen Set an Mitwirkungs-Möglichkeiten als durchgehendes Prinzip ihrer Arbeit verankern.&#8221;</p>
<p>Lesen Sie den ganzen Artikel hier: <a href="http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2011/03/nl3_leif.pdf">http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2011/03/nl3_leif.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>DStGB begrüßt Online-Plattform zur Bürgerbeteiligung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 21:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der DStGB begrüßt die Entscheidung des Ältestenrates des Deutschen Bundestages, die Online-Beteiligungsplattform &#8220;Adhocracy&#8221; als innovatives Instrument einer breiten Bürgerbeteiligung an der Arbeit der Enquete Kommission &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft&#8221; des Deutschen Bundestages nutzbar zu machen. In der Stellungnahme http://bit.ly/h19ybk des Deutschen Städte- und Gemeindebundes heißt es weiter:
 „Adhocracy“ ist die Bezeichnung für eine Organisationsform, die sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der DStGB begrüßt die Entscheidung des Ältestenrates des Deutschen Bundestages, die Online-Beteiligungsplattform &#8220;Adhocracy&#8221; als innovatives Instrument einer breiten Bürgerbeteiligung an der Arbeit der Enquete Kommission &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft&#8221; des Deutschen Bundestages nutzbar zu machen. <span id="more-207"></span>In der Stellungnahme <a href="http://bit.ly/h19ybk">http://bit.ly/h19ybk</a> des Deutschen Städte- und Gemeindebundes heißt es weiter:<br />
 „Adhocracy“ ist die Bezeichnung für eine Organisationsform, die sich im Gegensatz zur Bürokratie befindet und alte Strukturen aufbrechen soll. Gerade für die 12.000 Städte und Gemeinden ist dies ein wichtiges Signal, Partizipation zu stärken. Die lokale Demokratie lebt von der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb brauchen wir innovative Beteiligungsinstrumente die im Zeitalter des Internets und der verstärkten Nutzung sozialer Netzwerke den Menschen die Möglichkeit geben, an politischen Prozessen und Entscheidungen teilzunehmen. Die Kompetenz der Bürger und der Kommunen ist eine Kraftquelle für die Modernisierung.</p>
<p>Genauere Informationen zu der Idee der Plattform <a href="http://www.enquetebeteiligung.de/">www.enquetebeteiligung.de</a> und dem Programm „Adhocracy“ finden sich unter folgendem Link: <a href="http://www.dstgb.de/dstgb/Kommunalreport/Plattform%20zur%20B%C3%BCrgerbeteiligung%20begr%C3%BC%C3%9Fenswert/Adhocracy/">http://www.dstgb.de/dstgb/Kommunalreport/Plattform%20zur%20B%C3%BCrgerbeteiligung%20begr%C3%BC%C3%9Fenswert/Adhocracy/</a></p>
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		<title>Die Angst der Politiker vor dem Volk</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 13:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<description><![CDATA[Politiker führen gerne alle möglichen Argumente gegen mehr direkte Beteiligung der Bürger an. Die Wahrheit ist: Die Mitsprache ist ihnen zu mühselig, zu unbequem. Und sie wollen sich nicht in die Karten schauen lassen.
Demokratie bedeutet Volksherrschaft. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“, bestimmt deshalb Artikel 20 unseres Grundgesetzes, der unsere Staatlichkeit auf die Demokratie verpflichtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politiker führen gerne alle möglichen Argumente gegen mehr direkte Beteiligung der Bürger an. Die Wahrheit ist: Die Mitsprache ist ihnen zu mühselig, zu unbequem. Und sie wollen sich nicht in die Karten schauen lassen.<span id="more-202"></span></p>
<p>Demokratie bedeutet Volksherrschaft. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“, bestimmt deshalb Artikel 20 unseres Grundgesetzes, der unsere Staatlichkeit auf die Demokratie verpflichtet. Doch wie übt das Volk seine Gewalt aus? Vor allem durch die Wahl von Abgeordneten. Diese repräsentieren das Volk, wählen ihrerseits die Regierung und binden durch ihre Gesetzgebungskompetenz das Handeln von Exekutive und Judikative. So ist es im Grundgesetz vorgesehen, das zwar auch direkte Volksabstimmungen erwähnt, sie aber, anders als die Länderverfassungen, nur rudimentär im Falle der Neugliederung von Ländern zulässt. Die Bundesrepublik ist damit maßgeblich als parlamentarische Demokratie konzipiert, bei der das Volk seine Macht an Abgeordnete delegiert.</p>
<p>Diese vermittelte Form demokratischer Partizipation ist hierzulande etabliert und findet Zuspruch, solange sich die Bürgerinnen und Bürger von ihren Repräsentanten im Parlament mit ihren Interessen und Ansichten hinreichend vertreten fühlen und den Eindruck haben, durch ihre Stimmabgabe bei Wahlen maßgeblich Einfluss auf Marschrouten und Inhalte der Politik nehmen zu können.</p>
<p>Doch diese Zeit ist ersichtlich vorbei. Die Parteienlandschaft ist unübersichtlicher geworden, Koalitionen sind weniger kalkulierbar, Wahlversprechungen werden oftmals nicht eingehalten und das Stichwort „Reform“ hat einen bitteren Beigeschmack erhalten. So schwindet schon seit längerem das Vertrauen vieler Bürger in die politische Klasse, sinkt der Glaube daran, mit dem Wahlkreuz wirklich etwas bewirken zu können, verbreitet sich die Meinung, es sei eigentlich egal, wen man wählt, die Politik schere sich eh nicht um Volkes Stimme, gärt der Unmut darüber, dass vornehmlich diejenigen mit ihren Interessen politisch Gehör finden und sich durchzusetzen vermögen, die mit genügend Geld, Macht und Lobbyisten ausgestattet sind.</p>
<p>Eine Entfremdung zwischen den Bürgern und ihren Repräsentanten greift Platz. Sie äußert sich einerseits in stetig zunehmender Wahlenthaltung, andererseits aber auch im wachsenden Protest gegen das politische Establishment und seine vielfach als abgehoben empfundenen Entscheidungen. Dabei erschallt der Ruf nach mehr direkter Demokratie immer lauter. Die Auseinandersetzung um „Stuttgart 21“ ist nicht das einzige Beispiel für solches (Auf)Begehren, das Anlass gibt, über mögliche Defizite unserer demokratischen Willensbildung nachzudenken. Immerhin sprechen sich mittlerweile 65 Prozent der Bürger für mehr Volksabstimmungen aus und sind der Meinung, diese führten zu einer Verbesserung der Demokratie, wie jüngst eine Meinungsumfrage ergeben hat.</p>
<p>Mehrheitlich will also das Volk die Gewalt, die von ihm ausgeht, wieder öfter zu sich zurückkehren lassen und sie selbst ausüben. Es will mehr mitentscheiden können, mehr Demokratie in direkter Form wagen. Doch vor solchem Wagnis schreckt die Politik noch in weiten Teilen zurück und warnt vor allzu viel Bürgereinmischung, die, so der Tenor, jedenfalls dort, wo es auf Bundesebene um gewichtige Entscheidungen geht, die die Zukunft und den Fortschritt des gesamten Landes bestimmen, nicht angebracht sei, weil sie die Handlungsfähigkeit des politischen Systems massiv beeinträchtigen könnte. Das wäre gewiss fatal. Doch gibt es Anlass für solche Angst vor dem Volk? Reimt sich zusammen, die Demokratie zu rühmen und gleichzeitig vor dem Volk und seiner Abstimmung zu warnen?</p>
<p>Weiterlesen <a href="http://www.fr-online.de/politik/die-angst-der-politiker-vor-dem-volk/-/1472596/4824442/-/index.html">http://www.fr-online.de/politik/die-angst-der-politiker-vor-dem-volk/-/1472596/4824442/-/index.html</a></p>
<p>Frankfurter Rundschau, 11.11.2010</p>
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		<title>Große Mehrheit der Deutschen will online &#8220;mitregieren&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 09:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ePartizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als zwei Drittel der Deutschen möchte häufiger in politische Entscheidungen eingebunden werden und setzt dabei verstärkt auf das Internet. Dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des &#8220;Internet &#38; Gesellschaft Co://aboratory&#8221; unter 1.000 Wahlberechtigten.
Danach wünschen sich 71% der Befragten, via Internet stärker in die Entscheidungsprozesse des Staates einbezogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als zwei Drittel der Deutschen möchte häufiger in politische Entscheidungen eingebunden werden und setzt dabei verstärkt auf das Internet. Dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des &#8220;Internet &amp; Gesellschaft Co://aboratory&#8221; unter 1.000 Wahlberechtigten.<span id="more-201"></span></p>
<p>Danach wünschen sich 71% der Befragten, via Internet stärker in die Entscheidungsprozesse des Staates einbezogen zu werden. 69% sind konkret dazu bereit, sich an einem lokalen eParticipation Angebot zu beteiligen, wenn Kommunen vor Ort über geplante Vorhaben oder Ausgaben abstimmen lassen. Lediglich 18% schließen aus, bei einer solchen Initiative mitzumachen. Nicht eindeutig fiel das Ergebnis bei der Frage aus, ob im Zuge der Modernisierung alle nicht-personenbezogenen Informationen der Verwaltung veröffentlicht werden sollten. 45% sprachen sich dafür aus, durch Open Data die Arbeit der Behörden wirkungsvoller und offener zu gestalten, 44% waren dagegen.</p>
<p>Die Umfrage war Teil der zweiten Initiative des Multistakeholder-Expertenkreises &#8220;Internet &amp; Gesellschaft Co://aboratory&#8221;, die sich mit den Themen Open Government, eParticipation und Open Data beschäftigte. Wie kann das Internet für eine stärkere politische Beteiligung der Bürger genutzt werden? Wie lassen sich im Ausland erprobte Konzepte als &#8216;Offene Staatskunst&#8217; erfolgreich nach Deutschland übertragen? Und bedeutet offene Politik zugleich bessere Politik?</p>
<p>Weiterlesen <a href="http://www.initiatived21.de/aktuelles/news/grosse-mehrheit-der-deutschen-will-online-mitregieren">http://www.initiatived21.de/aktuelles/news/grosse-mehrheit-der-deutschen-will-online-mitregieren</a></p>
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		<title>Politiker müssen beweisen, dass sie keine Klasse sind, sondern Volksvertreter</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 22:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Klasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Erhard Eppler schreibt in der Süddeutschen Zeitung: Gibt es eine &#8220;politische Klasse&#8221;, so muss es auch eine &#8220;unpolitische Klasse&#8221; geben, die in der Demokratie gar nicht vorgesehen ist. Natürlich wird die &#8220;politische Klasse&#8221; dann auch die herrschende sein, die &#8220;unpolitische&#8221; hingegen die unterdrückte. Die gegensätzlichen Interessen müssen zum Klassenkampf führen. Aus der Perspektive der angeblich Nicht-Politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erhard Eppler schreibt in der Süddeutschen Zeitung: Gibt es eine &#8220;politische Klasse&#8221;, so muss es auch eine &#8220;unpolitische Klasse&#8221; geben, die in der Demokratie gar nicht vorgesehen ist. Natürlich wird die &#8220;politische Klasse&#8221; dann auch die herrschende sein, die &#8220;unpolitische&#8221; hingegen die unterdrückte. Die gegensätzlichen Interessen müssen zum Klassenkampf führen. <span id="more-198"></span>Aus der Perspektive der angeblich Nicht-Politischen bedeutet dies: Was die Parteien miteinander verbindet, ist stärker als die Gemeinsamkeiten zwischen Wählenden und Gewählten. Allem vordergründigen Streit zum Trotz. Wahlkämpfe werden zu Shows, die dies vergessen machen sollen. Letztlich halten &#8220;die da oben&#8221; doch zusammen, wenn es gegen &#8220;die da unten&#8221; etwas durchzusetzen gilt.</p>
<p>Parlamentarische Demokratie nennt sich auch &#8220;repräsentative&#8221; Demokratie. Was aber, wenn ein großer Teil der Citoyens und Citoyennes sich von niemandem repräsentiert fühlen, nicht einmal von den Abgeordneten, und schon gar nicht von den Parteien, denen sie ihre Stimme gegeben haben?</p>
<p>Weiterlesen: <a href="http://zumlink.de/lieber_mehr_Demokratie_als_mehr_Polizei">http://zumlink.de/lieber_mehr_Demokratie_als_mehr_Polizei</a></p>
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