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	<title>Bürgerhaushalt Wuppertal</title>
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		<title>Bürgerbeteiligung bei Haushalt und Stadtentwicklung – Was macht Wuppertal jetzt anders und was können die BürgerInnen tun?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit mit der Agentur Scholz &#38; Friends eine Strategie zur Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2025 unter dem Claim &#8220;Wuppertal &#8211; macht was anders&#8221;. „Ergebnisse werden der Öffentlichkeit Ende 2013 präsentiert“ heißt es auf der Webseite der Stadt. http://zumlink.de/3j8q Die BürgerInnen sollen in Arbeitsgruppen und via Online-Portal einbezogen werden. Sowohl die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit mit der Agentur Scholz &amp; Friends eine Strategie zur Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2025 unter dem Claim &#8220;Wuppertal &#8211; macht was anders&#8221;. „Ergebnisse werden der Öffentlichkeit Ende 2013 präsentiert“ heißt es auf der Webseite der Stadt.<span id="more-310"></span> <a href="../../dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fzumlink.de%2F3j8q&amp;selection=tfol11c0db49f8d25678" target="_blank">http://zumlink.de/3j8q</a> Die BürgerInnen sollen in Arbeitsgruppen und via Online-Portal einbezogen werden. Sowohl die Wuppertaler Rundschau als auch die Westdeutsche Zeitung befragten ihre LeserInnen dazu. Die Einschätzungen waren überwiegend negativ.</div>
<div>In der Kämmerei arbeitet man aktuell mit Unterstützung der Agentur Ontopica an einem Bürgerbeteiligungsverfahren zur Aufstellung des kommenden Haushalts. <a href="../../dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fzumlink.de%2Fqczp&amp;selection=tfol11c0db49f8d25678" target="_blank"></a>Im Juni soll dazu ein Onlineportal freigeschaltet werden. Die BürgerInnen wurden in vorbildlicher Weise dazu eingeladen, Vorschläge für die Gestaltung des Beteiligungsverfahrens zu machen. Sowohl in einem Workshop in der Citykirche als auch via Online-Forum wurden zahlreiche Vorschläge eingereicht. Bisher gab es kein Feedback zur Auswertung der Vorschläge. Weder Verwaltung noch Politik  haben sich bisher zum Vorschlag des Kompetenznetz Bürgerhaushalt geäußert, einen dauerhaften, offenen Beirat nach Münsteraner Vorbild einzurichten, in dem Verwaltung, Politik und interessierte Bürger gemeinsam das Beteiligungsverfahren entwickeln und steuern.</div>
<div><strong>Höchste Zeit also, offene Fragen im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu klären. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger deshalb am 04. Juni um 19:00 Uhr herzlich in die VHS in Elberfeld, Auer Schulstraße 20, ein.</strong> Folgenden Kernfragen wollen wir an diesem Abend nachgehen:</div>
<div>1. Was plant die Stadt und warum? (Prozesse, zeitliche Abläufe, Entscheidungswege)</div>
<div>2. Was sind die Aufgaben der externen Dienstleister? (Aufgabenteilung, Kompetenzen)</div>
<div>3. Was ist die Rolle der Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozessen?</div>
<div>Auf dem Podium stehen Rede und Antwort:</div>
<ul>
<li>Norbert Dölle, Ressortleiter Finanzen, Stadt Wuppertal</li>
<li>Christoph Okpue, Geschäftsführer, ontopica GmbH</li>
<li>Frank Meyer, Leiter des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr und Umwelt (eingeladen)</li>
</ul>
<div>Wie immer werden wir den Bürgerinnen und Bürgern reichlich Gelegenheit geben, Ihre Fragen und Anliegen zu Gehör zu bringen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div><strong>Materialien:</strong></div>
<div><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/13-05-15-Auf-dem-Weg-zu-Wuppertal-2025.pdf">Auf dem Weg zu Wuppertal 2025</a> Überblick über die Ergebnisse der bisherigen Arbeit und Ausblick auf die nächsten Schritte</div>
<div><a href="http://www.wuppertal.de/pressearchiv/meldungen-2013/mai/102370100000497027.php">Wuppertal 2025: &#8220;Wuppertal macht was anders&#8221;</a>, Ankündigung auf der Webseite der Stadt</div>
<div><a href="http://www.njuuz.de/beitrag20562.html">OB Jung nimmt Stellung zu &#8220;Wuppertal macht was anders&#8221;</a>, Bericht auf njuuz.de</div>
<div>WZ-Newsline-Umfrage: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.wz-newsline.de/wzpoll?pollId=poll_1_1313071&amp;questionId=0&amp;forward=/cmlink/westdeutsche-zeitung/lokales/wuppertal/umfragen/wuppertal-macht-was-anders-ist-das-ein-guter-slogan-um-die-stadt-voranzubringen-1.1313071&amp;answerId=3&amp;cookieSet=true">&#8220;Wuppertal macht was anders.&#8221; Ist das ein guter Slogan, um die Stadt voranzubringen?</a></span></div>
<div><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/2013-03-02-Diskussion-Citykirche-Stichworte.pdf">Kurzprotokoll Workshop Bürgerbeteiligung am Haushalt</a>, Citykirche, 02. März 2013</div>
<div><a href="http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/finanzen/102370100000476774.php">Bürgerbeteiligung aber wie?</a> Die Vorschläge der BürgerInnen zur Gestaltung des Beteiligungsverfahrens am Haushalt..</div>
<div><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/13-03-14-Bieteranschreiben-Bürgerbeteiligung.pdf">Ausschreibung des Beteiligungsverfahrens durch die Verwaltung</a> (Anlagen 1 und 2 mit Aufgabenbeschreibung und Zeitplan fehlen noch)</div>
<div><a href="http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-forum/city-100.html">Die Gemeinde sind wir! Bürger gestalten ihre Zukunft.</a> alpha-Forum City zeigt, wie BürgerInnen Einfluß nehmen können.</div>
<div><a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/_p=1004040,an=088901015">Stadtmarketingkonzept Wuppertal 2004</a>, Artikel aus der Zeitschrift Absatzwirtschaft, 1989</div>
<div><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Leitlinien-der-Wuppertaler-Stadtentwicklung-2015.pdf">Leitlinien der Wuppertaler Stadtentwicklung 2015</a></div>
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		<title>Wie sieht die Wuppertaler Politik ihre Rolle im Beteiligungsprozess? Stellungnahmen der Stadtratsfraktionen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 14:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sind die Fraktionen nur Beobachter im Bürgerbeteiligungsprozess zur Aufstellung des nächsten Haushalts? Bei der  Ideensammlung für das Verfahren war seitens der Politik kein Gestaltungswille erkennbar.  Wir haben im Vorfeld der Behandlung des Vorschlags der Verwaltung zum weiteren Verfahren alle Stadtratsfraktionen gefragt wie Sie ihre Rolle sehen, was Ihnen am Verfahren wichtig ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Sind die Fraktionen nur Beobachter im Bürgerbeteiligungsprozess zur Aufstellung des nächsten Haushalts? Bei der  <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/finanzen/102370100000476774.php">Ideensammlung für das Verfahren</a></span> war seitens der Politik kein Gestaltungswille erkennbar.  Wir haben im Vorfeld der Behandlung des <a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/VO_0364_13_Bericht1-1.pdf">Vorschlags der Verwaltung zum weiteren Verfahren</a> alle Stadtratsfraktionen gefragt wie Sie ihre Rolle sehen, was Ihnen am Verfahren wichtig ist und was sie selbst zum Gelingen des Beteiligungsverfahrens beitragen möchten. Wir dokumentieren nachfolgend die eingegangenen Stellungsnahmen:<span id="more-307"></span></div>
<h2><strong>Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen</strong></h2>
<div>Bürgerbeteiligung bedeutet nicht zwangsläufig, dass Politik Einflussmöglichkeiten abgeben muss. Ganz im Gegenteil: oft erhält Politik durch die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Spielräume und neue Impulse für die politische Gestaltung. Daher fordern wir GRÜNE seit Jahren bereits, die Bürgerinnen und Bürger an Planungs- und Entscheidungsprozessen in unserer Stadt zu beteiligen und zwar sowohl an den Beratungen zum städtischen Haushalt als auch an konkreten Projekten wie zum Beispiel der Bebauung des Platzes an der Ohligsmühle und der Gestaltung des Platz am Kolk. Durch diese Initiativen, die von uns in die öffentliche Debatte eingebracht wurden, sind unsere Vorstellungen für eine angemessene und zielgerichtete Beteiligung der Wuppertalerinnen und Wuppertaler seit Langem bekannt. So haben wir <a href="http://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/antraege/burgerhaushalt-fur-wuppertal-2">in einem Antrag aus dem Jahr 2011</a>, der die Blaupause für einen nahezu gleichlautenden Antrag der großen Koalition darstellte, drei wesentliche Faktoren für das Gelingen eines solchen Verfahrens zur Haushaltsberatung aufgezeigt:</div>
<ol>
<li>Beteiligung sowohl „on-“ als auch „offline“, d. h. sowohl im Internet      als auch vor Ort im persönlichen Dialog (Face-to-Face)</li>
<li>Vereinbarung eines dem Beteiligungsprozess nachgelagerten Berichtes      mit Begründungen, welche von den BürgerInnen vorgebrachten Vorschläge       aufgenommen wurden und welche keine Berücksichtigung fanden</li>
<li>Enge Zusammenarbeit bei der Konzeption und Durchführung des Verfahrens      mit externen Kräften. Konkret wurde hierfür die Universität Wuppertal mit      ihrer Forschungsstelle Bürgerbeteiligung genannt, die im Bereich der      Partizipation über langjährige und tiefgehende theoretische und praktische      Kenntnisse verfügt und als unabhängiger Kooperationspartner einen      allgemein akzeptierten Beteiligungsprozess neutral strukturieren und      moderieren könnte.</li>
</ol>
<div>Insgesamt wurden diese Vorschläge beim ersten Durchgang im vergangenen Jahr von der Stadtverwaltung bei der Planung und Durchführung ignoriert. Daher bleiben unsere Forderungen, speziell die nach Kooperation mit unabhängigen Beteiligungsexperten, bestehen. Wir werden den weiteren Verlauf begleiten und, wie auch schon in den vergangenen Jahren (s. <a href="http://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/themen/burgerbeteiligung/">http://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/themen/burgerbeteiligung</a> und <a href="http://marcschulz.zeit-fuer-gruen.de/stichwort/buergerbeteiligung">http://marcschulz.zeit-fuer-gruen.de/stichwort/buergerbeteiligung</a>), eigene Vorschläge zur Verbesserung und Ausweitung der Beteiligungsangebote von Bürgerinnen und Bürger an Planungs- und Entscheidungsprozesse in unserer Stadt machen.</div>
<h2><strong>Ratsfraktion CDU</strong></h2>
<div>Die CDU-Fraktion unterstützt selbstverständlich eine breit aufgestellte Bürgerbeteiligung bei den haushaltspolitischen Entscheidungen</div>
<div>Den von der Verwaltung in diesem Jahr ins Leben gerufenen Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Form von Informationsveranstaltungen, halten wir für den richtigen Weg, mit den Wuppertalerinnen und Wuppertalern ins Gespräch zu kommen, denn uns interessiert, welche Form der Beteiligung die Bürgerinnen und Bürger gerne umgesetzt sehen möchten.</div>
<div>Bei den letzten Haushaltsberatungen wurde bereits ein Internetforum eingerichtet, in dem Interessierte haushaltspolitische Vorschläge und Anregungen geben konnten. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, bei Informationsveranstaltungen direkt mit der Verwaltungsspitze zu diskutieren. Bezüglich der internetgestützten Bürgerbeteiligung bestand hier sicherlich noch die ein oder andere Verbesserungsmöglichkeit. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger sich über die Internetplattform einzubringen war zwar vorhanden, ist aber ausbaufähig und könnte künftig durch mehr Interaktivität zwischen Bürger und Verwaltung erweitert werden.</div>
<div>Die im kommenden Finanzausschuss noch zu beratende Verwaltungsvorlage gibt einen guten Überblick über die neue Konzeption. Mehr Interaktivität wird durch die Möglichkeit der Verwaltung, auf Vorschläge zu reagieren, vorhanden sein und ist in jedem Fall zu begrüßen. Auch die Aufmachung des neuen künftigen Internetportals erleichtert es dem interessierten Bürger, direkt auf die gesuchten Informationen zuzugreifen.</div>
<div>Gleichzeitig ist es uns auch wichtig, die Menschen zu erreichen, die nicht über das Internet auf das Forum zugreifen können oder wollen. Deshalb unterstützt die CDU-Fraktion die von der Verwaltung vorgestellte Mischung aus interaktivem Forum und Präsenzveranstaltungen. Die CDU-Fraktion selbst lädt darüber hinaus auch in regelmäßigen Abständen zu Bürgersprechstunden und öffentlichen Fraktionssitzungen ein, in denen die Wuppertalerinnen und Wuppertaler ebenfalls herzlich dazu eingeladen sind, ihre Vorschläge und Anregungen sowohl zu Haushalt als auch zu anderen kommunalpolitischen Themen einzubringen.</div>
<h2><strong>Ratsfraktion Die Linke</strong></h2>
<div>Bürgerbeteiligung, die mehr ist als das Einsammeln oder gar das Abstimmen über Kürzungsvorschläge, wird im allgemeinen von der LINKEN begrüßt. Im konkreten Fall werden wir für Wuppertal Ihren Beobachtungen nachgehen und an geeigneten Stelen die Frage stellen, wie sich die Verwaltung den Fortgang ihrer Initiative vorstelle, wann welche Schritte zu erwarten sind und warum bisher nichts geschehen ist. Für die Ratssitzung am kommenden Montag kamen Ihre Hinweise leider zu spät.</div>
<div>Die Fraktion DIE LINKE im Rat wird sich demnächst mit den von Ihnen auf Ihrer Webseite genannten Beispielen beschäftigen und auch über Erfahrungen die einige Berliner Bezirksstadträte mit Bürgerbeteiligungsverfahren gemacht haben. Bereits im vergangenen Jahr haben wir einem Bürger zu der Art &amp; Weise geantwortet, wie mit der vermeintlichen Bürgerbeteiligung umgegangen wurde:</div>
<div>Da die Fraktion der BürgerInnenbeteiligung an sich aber äußerst positiv gegenübersteht, konnte sie in der Ratssitzung am 23.5.2011 nicht gegen diese Form der Beteiligung (wie sie von der Verwaltung im Internet organisiert wurde &#8211; BS) stimmen, da diese Haltung in der Öffentlichkeit (Presse) nicht vermittelbar gewesen wäre.  Sie hat  sich aber schon im Vorfeld über deren Charakter keine Illusionen gemacht. Darüber hinaus lehnt die Fraktion den Haushaltssanierungsplan ab und sieht keine Notwendigkeit, die BürgerInnen nach ihren Kürzungsvorschlägen zu fragen. Viel wichtiger ist die offene Diskussion darüber, was die BürgerInnen in dieser Stadt an sozialer, politischer und kultureller Infrastruktur brauchen und wollen.</div>
<h2><strong>Ratsfraktion SPD</strong></h2>
<div>Mir (Ulf Klebert, Anmerkung d. Red.) erschließt sich nicht, warum Sie darüber erstaunt sind, dass wir uns zum jetzigen Verfahrensstand <a href="http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/finanzen/102370100000476774.php">in dem Forum</a> nicht aktiv beteiligen. Dieses Forum ist dem eigentlichen Verfahren zu den Haushaltsplanberatungen vorgeschaltet und dient dazu, Ideen, Vor- und Ratschläge zu möglichen Beteiligungsverfahren für die kommenden Haushaltsberatungen aufzunehmen. In diesem Zusammenhang darf ich auch daran erinnern, was auf Initiative der Fraktionen von SPD und CDU vom Rat der Stadt Wuppertal dazu beschlossen worden ist:</div>
<ul>
<li>Die Verwaltung bietet für die Haushaltsplanberatung 2011 unter      Mitwirkung der Bezirksvertretungen und der Heimat- und Bürgervereine Beteiligungsmöglichkeiten      für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler an, die nach der Einbringung des      Haushaltsplanentwurfes in den Rat beginnen und vor den Beratungen in den      Fachausschüssen durchgeführt werden.</li>
<li>Geeignete Beteiligungsmöglichkeiten werden von der Verwaltung auch      online unterstützt angeboten.</li>
<li>Nach der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2012/2013 wird dem      Ausschuss für Finanzen und Beteiligungssteuerung und gemeinsamen BA      APH/KIJU ausführlich und schriftlich die zu erstellende Evaluation des      Beteiligungsverfahrens dargestellt. Nach der Auswertung und Beratung der      Evaluation legt der Ausschuss dem Rat eine Beschlussempfehlung zum      weiteren Umgang mit dem o. g. Beteiligungsverfahren vor.</li>
<li>Bei der Vorbereitung der Beteiligungsverfahren, der Durchführung und      der Evaluation sind im geeigneten Rahmen und unter Berücksichtigung der      Vorgaben der vorläufigen Haushaltsführung Dritte, wie die Bergische      Universität, zu beteiligen.</li>
</ul>
<div>Dieser Beschluss wurde von der Verwaltung umgesetzt und dazu hat die Verwaltung <a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/VO_0364_13_Bericht1-1.pdf">die beigefügte Drucksache</a> eingebracht, welche Ihnen zum Zeitpunkt der Übersendung Ihrer Nachricht in der Endfassung noch nicht bekannt gewesen sein dürfte. Wir begrüßen die dort gemachten Verfahrensvorschläge und werden diese auch im geeigneten Umfang begleiten. Entsprechend der Vorschläge dieser Drucksache sehen wir auch die Rolle unserer Fraktion im Beteiligungsverfahren. Selbstverständlich werden wir uns mit allen ernst gemeinten Vorschlägen intensiv auseinandersetzen und diese diskutieren, so wie wir uns auch mit allen anderen Vorschlägen intensiv auseinandersetzen und diese diskutieren, die uns über die anderen vielfältigen Kommunikationswege erreichen.</div>
<div><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 150%; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; color: black; mso-fareast-language: DE;"> </span><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 150%; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-language: DE;"> </span></div>
<div><!--[if gte mso 10]><br /> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-language:EN-US;}  ></div>
<div  mce_tmp="1"><! [endif]  ></div>
<p></bo--></div>
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		<title>Die Rolle der Politik im Bürgerbeteiligungsprozess</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die Verwaltung ist es sicher nicht einfach, einen attraktiven  Bürgerbeteiligungsprozess an der Aufstellung des Haushalts zu  organisieren, wenn es dabei weder etwas zu entscheiden, noch etwas zu  verteilen gibt. Hilft ein Online-Angebot, dieses Ziel zu erreichen? Ja  ganz sicher, wenn es dazu beiträgt, den Bürgern Klarheit über die sie  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Verwaltung ist es sicher nicht einfach, einen attraktiven  Bürgerbeteiligungsprozess an der Aufstellung des Haushalts zu  organisieren, wenn es dabei weder etwas zu entscheiden, noch etwas zu  verteilen gibt. Hilft ein Online-Angebot, dieses Ziel zu erreichen?<span id="more-306"></span> Ja  ganz sicher, wenn es dazu beiträgt, den Bürgern Klarheit über die sie  interessierenden Sachverhalte zu verschaffen und einfache und  unkomplizierte Kommentarfunktionen bietet. Aber das ist nur ein kleiner  Baustein für den Erfolg.</p>
<p>Wahrscheinlich ist mittlerweile tagtäglich über die Hälfte der  Wuppertaler online. Sehr viele davon  tauschen sich auf Facebook,  Twitter und in vielen anderen Foren und Communities über ihre Stadt aus.  Warum sollten Sie diese Diskussionen temporär auf das  Beteiligungsportal der Stadt verlegen? Doch sicher nur, wenn es die  Möglichkeit gibt, etwas zu gestalten, zu bestimmen oder zu verändern.  Ein Beteiligungsportal, das nur darauf angelegt ist, die bestehenden  Verhältnisse zu legitimieren, ist unnötig, denn ein solches Angebot ist  nicht attraktiv, wird wenig Resonanz finden und deshalb selbst dieses  Ziel verfehlen.</p>
<p>Diejenigen, die in der Wuppertaler Kommunalpolitik Verantwortung tragen,  müssen sich also überlegen, ob sie bereit sind, ein Stück ihrer  Gestaltungsmacht an die Bürger abzugeben. Es genügt keineswegs, wenn der  Stadtrat &#8211; und sei es auch einstimmig &#8211; erklärt, dass man mehr  Bürgerbeteiligung an der Aufstellung des Haushalts wolle und dann die  Verwaltung beauftragt, ein Verfahren zu entwickeln. Alle  Stadtratsfraktionen sind gefordert, selbst konstruktiv an der  Verfahrensentwicklung und Durchführung mitzuwirken. Warum sollten die  Bürger dieses Verfahren ernst nehmen und sich engagieren, wenn die  gewählten politischen Vertreter sich vornehm zurückhalten?</p>
<p>Bei dem angestrebten Beteiligungsverfahren geht es nicht zuletzt um eine  Revitalisierung der kommunalen Demokratie. Es soll ein Angebot an die  Bürger sein, Ihre Interessen besser zu Gehör zu bringen und deutlich zu  machen wo sie der Schuh drückt. Ein Raum für den politischen Diskurs &#8211;  online und offline &#8211; der die Beziehungen zwischen der Stadt und ihren  Bürgern sowie den Bürgern und ihren Repräsentanten stärkt und  produktiver macht als dies bisher der Fall ist. Möglicherweise werden  dann sogar Problemlösungen möglich, wo bisher scheinbar nichts mehr  ging, weil das Wissen, die Zeit, die Leidenschaft, die Kreativität und  hier und da vielleicht auch etwas Kapital aus der Bürgerschaft  mobilisiert werden können.</p>
<p>Es wäre vermessen, all dies schon in diesem Jahr zu erwarten. Aber bevor  man sich mit falschen Erwartungen in ein unklar definiertes  Beteiligungsprojekt stürzt, sollte noch einmal innegehalten und aus  politischer Perspektive klar formuliert werden, was man will und was man  den Bürgern dafür bietet. Man könnte sich im ersten Jahr nach dem  <a href="https://konzept.buergerbeteiligung-nuertingen.de">Vorbild Nürtingens</a> darauf konzentrieren, gemeinsam mit den Bürgern die  Vision einer Bürgerkommune zu entwickeln.  Dort hat gerade eine  Online-Beteiligung zum Konzept Bürgerbeteiligung begonnen. Die Nürtinger  konzentrieren sich zunächst darauf, in der Stadt ein gemeinsames  Verständnis der gewünschten Bürgerbeteiligung zu entwickeln,  Qualitätsparameter und Abläufe zu definieren sowie konkrete  Handlungsempfehlungen zu bewerten.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit wäre,  im ersten Jahr einen Perspektivdiskurs  nach dem <a href="http://www.essen2030.de">Essener Vorbild</a> zu organisieren. Wo  wollen wir hin? In was für einer Stadt wollen wir leben? Was ist uns  wichtig?  Es gab viele Fragen, für die die Stadt Essen Antworten, Ideen  und Visionen sammelte. Dabei waren die Experten aus Wirtschaft und  Verwaltung ebenso gefragt wie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Die  gemeinsam erarbeitete Strategie wurde durch den Rat der Stadt Essen  beschlossen.</p>
<p>Sollten sich die Stadträte nicht dazu entschließen können, ein Stück der  Macht an die Bürger abzugeben und sich aktiv am Online- und  Offline-Beteiligungsprozess zu beteiligen, dann ist es sicher besser,  das vorgesehen Geld in ein Internet-basiertes Ideen- und  Beschwerdemanagement-System zu investieren. In vielen Kommunen  Brandenburgs wird das System <a href="http://maerker.brandenburg.de">&#8220;Maerker&#8221;</a> eingesetzt. Es bietet den Bürgern dauerhaft einen einfachen Zugang zur  Verwaltung und über ein Ampelsystem eine transparente Rückkopplung wie  der Bearbeitungsstand ihrer Eingaben ist. Doppelmeldungen können so  vermieden werden und der Service der Verwaltung wird nachhaltig  verbessert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Lösung des Altschuldenproblems</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Altschuldenfonds]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage die bei vielen Veranstaltungen zum Thema Kommunalfinanzen, in  Leserbriefen und Foren immer wieder auftaucht, ist die nach der Ursache  für den immensen Schuldenberg der Stadt. Das ist sicher nicht bis ins  letzte Detail nachvollziehbar, aber eine Reihe großer Positionen können  ganz klar identifiziert werden.Stadtdirektor Dr. Slawig benannte  kürzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage die bei vielen Veranstaltungen zum Thema Kommunalfinanzen, in  Leserbriefen und Foren immer wieder auftaucht, ist die nach der Ursache  für den immensen Schuldenberg der Stadt. Das ist sicher nicht bis ins  letzte Detail nachvollziehbar, aber eine Reihe großer Positionen können  ganz klar identifiziert werden.<span id="more-305"></span><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/2013/03/slawig-land-und-bund-mussen-der-stadt-mehr-helfen">Stadtdirektor Dr. Slawig benannte  kürzlich bei einer Veranstaltung des Kompetenznetz Bürgerhaushalt einige  Ursachen:</a></p>
<p>1. Zahlungen in den Solidarpakt Ost bisher insgesamt ca. 300 Millionen Euro.</p>
<p>2. Eigenkapitalverzehr bei der GWG teilweise verursacht durch Korruption.</p>
<p>3. Nichteinhaltung des Konnexitätsprinzips durch Land und Bund</p>
<p>4. Unternehmenssteuerreform um die Jahrtausendwende</p>
<p>5. Hohe Sozialausgaben aufgrund von Bundesgesetzen</p>
<p>Tatsache ist, dass der Schuldenberg der Stadt Wuppertal so eine Größe  erreicht hat, dass die Stadt ihn aus eigener Kraft nicht wieder abtragen  kann. Dr. Slawig sprach von 70 oder mehr Jahren, die das selbst unter  den relativ günstigen Startbedingungen, die der Stärkungspakt  Kommunalfinanzen derzeit bietet,  dauern würde. Das bedeutet natürlich  nicht, dass wir nicht auf eine solide Haushaltsführung achten müssen,  sondern das bedeutet, dass wir gemeinsam &#8211; die Stadt, die Parteien und  die Bürger &#8211; uns mit ähnlich betroffenen Kommunen für eine  Altschuldenübernahme durch den Bund einsetzen müssen.</p>
<p><a href="http://www.cdu-wuppertal.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;file=fileadmin/_temp_/KommunalprogrammInternet.pdf&amp;t=1364520774&amp;hash=6fb9eb182a121ae449fba7dc15adf982">Die  die CDU Wuppertal fordert in ihrem aktuellen kommunalpolitischen Programm: </a><br /> &#8220;Die Altschulden aller Kommunen, die zum großen Teil durch bundes- und  landesgesetzliche Vorgaben verursacht worden sind, sollen in einem  nationalen Fonds zusammengeführt und gemeinsam entsprechend der  Leistungsfähigkeit langfristig zurückgeführt werden.&#8221;</p>
<p>Vor einigen Jahren kämpfte ein breites Wuppertaler Bündnis in der  Organisation <a href="www.wuppertal-wehrt-sich.de">&#8220;Wuppertal wehrt sich&#8221;</a> sowie  die Stadt Wuppertal im Verbund mit anderen Kommunen aus NRW im  <a href="http://www.muelheim-ruhr.de/cms/aktionsbuendnis_raus_aus_den_schulden.html">Aktionsbündnis &#8220;Raus aus den Schulden&#8221;</a> erfolgreich für mehr Unterstützung durch das Land. Der Stärkungspakt  Kommunalfinanzen aus dem jetzt ca. 500 Millionen Euro nach Wuppertal  fließen, ist ein großartiges Ergebnis dieser Anstrengungen.</p>
<p>Jetzt brauchen wie wieder vergleichbare Aktivitäten innerhalb der Stadt  und im Verbund mit anderen betroffenen Kommunen, um die nötige Hilfe des  Bundes zu erkämpfen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bundesregierung  in der Lage ist, bankrotte Banken und bankrotte EU-Länder zu retten,  nicht  aber bankrotte Kommunen, die nicht zuletzt durch politische  Entscheidungen des Bundes in diese Misere geraten sind. Die kommunale  Selbstverwaltung muss durch eine angemessene Finanzausstattung und eine  Altschuldenregelung  wieder in vollem Umfang hergestellt werden. Dafür  lohnt es sich, gemeinsam  zu kämpfen.  Die verbleibende Zeit bis zur  nächsten Bundestagswahl sollte dazu genutzt werden die aktuellen und  potentiell zukünftig politisch Verantwortlichen in die Pflicht zu  nehmen. Im ersten Schritt brauchen wir dafür eine möglichst genaue  Aufstellung  der durch Bundesentscheidungen verursachten Wuppertaler  Schulden.</p>
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		<title>Beteiligungsmöglichkeiten müssen über viele Kanäle intensiv beworben werden</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Um Bürgerinnen und Bürger stärker als bisher für eine aktive Beteiligung  an politischen Prozessen zu gewinnen, sind nicht nur attraktive  Veranstaltungsformate, sondern auch besondere werbliche Anstrengungen  nötig. Dies wird in einem aktuellen Artikel der Zeitschrift eGovernment  Computing deutlich betont:
&#8220;Neueste empirische Befunde im Rahmen der Studie eGovernment Monitor  2012 der Initiative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Bürgerinnen und Bürger stärker als bisher für eine aktive Beteiligung  an politischen Prozessen zu gewinnen, sind nicht nur attraktive  Veranstaltungsformate, sondern auch besondere werbliche Anstrengungen  nötig. Dies wird <a href="http://www.egovernment-computing.de/projekte/articles/397776/index3.html">in einem aktuellen Artikel der Zeitschrift eGovernment  Computing</a> deutlich betont:<span id="more-304"></span></p>
<p>&#8220;Neueste empirische Befunde im Rahmen der Studie eGovernment Monitor  2012 der Initiative D21 belegen zudem, dass nur 15 Prozent der  Internetnutzer in Deutschland bekannt ist, dass die Öffentliche  Verwaltung Online-Beteiligung anbietet.</p>
<p>Die Folge: Nur fünf Prozent der Befragten gaben an, sich bereits an  politischen Entscheidungsprozessen im Internet beteiligt zu haben.  Unabhängig von Zielsetzung und Ausrichtung der Dialogverfahren kommt der  bloßen Information über den Dialo­g eine zentrale Bedeutung für den  Erfolg der Partizipationsverfahren zu.</p>
<p>Dialoge müssen durch Werbekampagnen aktiv beworben werden &#8211; eine  Erfahrung, die auch Unternehmen bestätigen, die mit ihren Kunden  Ideenwettbewerbe um Produktinnovationen starten und dazu eigene  Facilitation-Management-Expertisen aufgebaut haben.</p>
<p>Zusammengefasst bedeutet dies: Nur wenn Bürgerinnen und Bürger von einem  Partizipationsprojekt wissen, können sie daran teilnehmen. Nur wenn ein  Höchstmaß an Transparenz im Hinblick auf die Ziele eines  Bürgerbeteiligungsverfahrens, den zugrundeliegenden Prozess und die  weitere Bedeutung seiner Ergebnisse besteht, haben Bürger einen Anreiz  den Dialog aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Und nur wenn die Teilnehmer eines Bürgerbeteiligungsverfahrens über ein  Mindestmaß an Wissen und Sachinformationen über das fachliche Thema  verfügen, können sie sich auch mit qualifizierten Beiträgen einbringen.  Gerade für den letztgenannten Aspekt lohnt es sich, über eine  Verknüpfung von Open Data und ePartizipationsportalen nachzudenken.&#8221;</p>
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		<title>Transparenz und Koproduktion im Sozialbereich</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Koproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein erheblicher Teil der Gelder des Wuppertaler Haushalts werden über  sogenannte Freie Träger in soziale Unterstützungsprojekte individueller,  institutioneller und sozialraumbezogener Art in die Stadt kanalisiert.  Über diese Vergabeprozesse gibt es wenig Transparenz. Die Träger selbst,  allen voran Diakonie und Caritas, kommen offensichtlich sehr gut mit  den bestehenden Verhältnissen zurecht.Während die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein erheblicher Teil der Gelder des Wuppertaler Haushalts werden über  sogenannte Freie Träger in soziale Unterstützungsprojekte individueller,  institutioneller und sozialraumbezogener Art in die Stadt kanalisiert.  Über diese Vergabeprozesse gibt es wenig Transparenz. Die Träger selbst,  allen voran Diakonie und Caritas, kommen offensichtlich sehr gut mit  den bestehenden Verhältnissen zurecht.<span id="more-302"></span>Während die Zahl der Gläubigen  immer mehr abnimmt, haben sich diese Organisationen zu den größten  Arbeitgebern der Stadt gemausert.</p>
<p>Sicher wäre es für viele Bürger der Stadt interessant zu erfahren, wie  diese Vergabeprozesse laufen, welche Zielvereinbarungen es gibt, wie  diese überwacht werden, inwieweit Qualitäts- und Kostenwettbewerbe eine  Rolle spielen usw. Freie Träger, die mit Steuergeldern arbeiten, müssen  zukünftig transparenter handeln. Es mag gute Gründe geben, weshalb die  Diakonie in Wichlinghausen mit Steuergeld ein Nagelstudio eröffnet, aber  dann sollte sie auch in der Lage sein, den Bürgern den Sinn dieser  Investition überzeugend zu erklären. Vielfach setzt die Stadt gezielt  auf Freie Träger, damit diese wiederum ehrenamtliches Engagement  mobilisieren, um bestimmte Leistungen überhaupt noch erbringen zu  können. Wenn man den Zahlen von (M)eine Stunde für Wuppertal glaubt,  bedeutet dieses ehrenamtliche Engagement in unserem Gemeinwesen eine  zusätzliche jährliche Wertschöpfung in Höhe von Zig-Millionen Euro.</p>
<p>Aber wo bleibt hier die Bürgerbeteiligung an der Gestaltung dieser  Prozesse? Sicher wollen die engagierten Bürger nicht nur Lückenbüßer für  die ungelösten Probleme von Politik und Verwaltung sein.  Koproduktion  in den sozialen Diensten bedeutet, dass Bürger an der Planung und  Erstellung von Dienstleistungen mitwirken. Die größte Hürde, die es für  die Koproduktion zu nehmen gilt, sind die Leistungsvereinbarungen, die  soziale Dienste mit der öffentlichen Hand bzw. den Kostenträgern  schließen. An den Kontraktverhandlungen zwischen Kommunen und freien  Trägern sind Bürger nicht beteiligt. In den Kontrakten selbst wird die  Beteiligung von Bürgern an der Leistungsausgestaltung nicht erwähnt. Um  Koproduktion und Co-Design zu institutionalisieren, müssten  entsprechende Vorgaben in die Rahmenverträge und örtlichen  Leistungsvereinbarungen einfließen.</p>
<p>&#8220;Koproduktion (ist) inhärent politisch (&#8230;) Mehr Mitarbeit bedeutet in  der Regel auch mehr Mitsprache&#8221; heißt es im aktuellen Paper <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-E951A2DF-ED2B6779/bst/xcms_bst_dms_37556_37557_2.pdf">&#8220;BürgerInnen  in der Mitgestaltungs-Kommune&#8221;</a> der Bertelsmann-Stiftung. Beim Workshop zur Bürgerbeteiligung am 02.03. in  der Citykirche bestätigte Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig explizit die  Aussage, dass bürgerschaftliches Engagement und Bürgerbeteiligung zwei  Seiten einer Medaille seien und selbstverständlich im Zusammenhang  gesehen werden müssten. Diejenigen, die sich mehr in das Gemeinwesen  einbringen, sollen auch mehr Möglichkeiten bekommen, die Prozesse zu  beeinflussen. Es spricht deshalb alles dafür, im sozialen Sektor für  mehr Transparenz zu sorgen und die Koproduktion (nicht nur da)  systematisch weiter auszubauen.</p>
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		<title>Stärkung der kommunalen Demokratie durch Einbeziehung politikferner Bürger</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Legitimation]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügungsfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen in Wuppertal sind arm. Laut einer Studie der  Bertelsmann-Stiftung zählen etwa ein Drittel der Kinder unserer Stadt  dazu, ungefähr jeder achte Einwohner bezieht Sozialleistungen, bei der  privaten Verschuldung belegen wir einen bundesweiten Spitzenplatz. Die  wachsende ökonomische Ungleichheit hat auch auf den politischen Bereich  Auswirkungen.Vieles weist darauf hin, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen in Wuppertal sind arm. Laut einer Studie der  Bertelsmann-Stiftung zählen etwa ein Drittel der Kinder unserer Stadt  dazu, ungefähr jeder achte Einwohner bezieht Sozialleistungen, bei der  privaten Verschuldung belegen wir einen bundesweiten Spitzenplatz. Die  wachsende ökonomische Ungleichheit hat auch auf den politischen Bereich  Auswirkungen.<span id="more-301"></span>Vieles weist darauf hin, dass Ungleichheiten bei  politischer Partizipation und Repräsentation in Zukunft noch zunehmen  werden. Welche Bedeutung hat das geringe Beteiligungsniveau einiger  Gruppen für die kommunale Demokratie in Wuppertal?</p>
<p>Am 30.08.2009 wurde Peter Jung mit 47,6 % der gültigen Stimmen für eine  zweite Amtsperiode zum Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal gewählt.  Bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich, dass nur ein relativ kleiner  Teil der Wuppertaler ihrem Oberbürgermeister explizit ihr Vertrauen  ausgesprochen haben, denn <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Obb_landraete/b124000kw0900.html">nur 56.907 Stimmen &#8211; bei 271.285  Wahlberechtigten</a> und ca. 350.000 Einwohnern &#8211; entfielen auf Peter Jung.</p>
<p>CDU und SPD, den Parteien der sogenannten großen Kooperation im  Wuppertaler Stadtrat, gelang es immerhin, <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Stadtraete_kreistage/a124000kw0900.html">zusammen 75.379 Stimmen</a> aus  der oben genannten Grundgesamtheit zu erringen.</p>
<p>Im Wahlbezirk Oberbarmen haben CDU und SPD bei der Stadtratswahl  gemeinsam zwar beeindruckende 66,21 % der abgegebenen Stimmen auf sich  vereint, <a href="http://www.wahlen.wuppertal.de/kw2009/05124000/index.htm">dies entspricht jedoch nur 7.646 Wählern von insgesamt 31.715  Wahlberechtigten</a>.  Der Anteil der nicht wahlberechtigten Bürger mit  Migrationshintergrund dürfte in diesem Wahlbezirk zudem  überdurchschnittlich hoch sein.</p>
<p>Die politisch Handelnden der Stadt haben also allen Grund, sich  permanent um eine intensive Rückkopplung mit Bürgern aller sozialen  Schichten dieser Stadt zu bemühen. Nur so kann die schwache  Legitimationsbasis der letzten Kommunalwahl ein Stück weit kompensiert  werden. Ziel aller demokratischen politischen Kräfte der Stadt muss es  sein, die Bürger wieder stärker in die formellen und informellen  politischen Prozesse einzubeziehen. Eine langfristig angelegte, offene,  produktive und auf Transparenz und Kooperation angelegte  Bürgerbeteiligung in haushalts- und stadtentwicklungspolitischen Fragen  kann mittelfristig auch dazu beitragen, die Wahlbeteiligung wieder zu  erhöhen. Ganz sicher kann so ein Verfahren &#8211; wenn es denn seinen eigenen  Ansprüchen gerecht wird &#8211; sofort dazu beitragen, die Legitimationsbasis  der politisch Handelnden zu stärken.</p>
<p>Es gibt allerdings in der Fachliteratur keine Hinweise darauf, dass es  möglich ist, mit Online-Beteiligungsverfahren politisch Abstinente und  Menschen aus sozialen Randgruppen in nennenswertem Umfang für den  politischen Prozess zu mobilisieren. Solche Beteiligungsangebote werden  fast ausschließlich von der gebildeten Mittelschicht genutzt, um ihre  Interessen zu artikulieren. Das ist natürlich nicht verkehrt, man sollte  dies nur bei der Konzeption des geplanten Beteiligungsverfahrens  berücksichtigen, denn ein Beteiligungsverfahren, dass vorrangig auf die  Online-Komponente setzt, verschärft die soziale Kluft. Um Bürger, die  sich bisher nicht am politischen Prozess beteiligen, für eine Mitarbeit  zu gewinnen, werden andere Formate gebraucht.</p>
<p>In Großbritannien organisiert man Bürgerhaushalte mit Budgets für  spezifische Zielgruppen, die man erreichen möchte. So werden z.B. Töpfe  für jugendliche Arbeitslose, Alleinerziehende, Migranten etc.  bereitgestellt und speziell für die jeweilige Zielgruppe transparente  und partizipative Verteilungsverfahren organisiert. So etwas gibt es in  Wuppertal bereits ansatzweise mit den Verfügungsfonds in den Projekten  der Sozialen Stadt. Die Verteilungsverfahren, die man dort durch  kooptierte Gremien organisiert, könnten ohne weiteres noch transparenter  und partizipativer  aufgesetzt werden, so dass zukünftig mehr Bürger in  diesen Gebieten direkt an der Vergabe von Investitionsmitteln beteiligt  sind. Der persönliche Austausch der Bürger untereinander im Stadtteil,  im Gemeindezentrum, im Moschee-Verein, im Sportverein usw., ist für so  ein Verfahren unverzichtbar. Bei einem derartigen bürgernahen Prozess  können Politik und Verwaltung ihrer ureigenen Aufgabe nachkommen,  nämlich den Bürgern bei der Lösung ihrer Probleme zu helfen.</p>
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		<title>Kontinuierliche Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung, der Umsetzung und der Evaluation des Beteiligungsprozesses</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
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		<description><![CDATA[Der gesamte Beteiligungsprozess kann als offener und transparenter  Prozess organisiert werden, der es interessierten Bürgern in jedem  Stadium ermöglicht, sich über den Sachstand zu informieren oder eigene  Initiative zu entfalten.Einige Beispiele:
1. Münster Die Stadt Münster hat das Bürgerhaushaltsverfahren von Anfang an mit  einem offenen Beirat versehen in dem jeder interessierte Bürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der gesamte Beteiligungsprozess kann als offener und transparenter  Prozess organisiert werden, der es interessierten Bürgern in jedem  Stadium ermöglicht, sich über den Sachstand zu informieren oder eigene  Initiative zu entfalten.<span id="more-300"></span>Einige Beispiele:</p>
<p>1. Münster<br /> Die Stadt Münster hat das Bürgerhaushaltsverfahren von Anfang an mit  einem <a href="http://buergerhaushalt.stadt-muenster.de/beirat.html">offenen Beirat</a> versehen in dem jeder interessierte Bürger  jederzeit aktiv mitarbeiten kann.</p>
<p>2. Stuttgart<br /> Die Stadt Stuttgart hat <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.buergerhaushalt-als-ueberzeugter-demokrat-ganz-vorne-dabei.3f0c017d-5c4b-47cd-ad4a-6f007b65f989.html">ein Team von Ehrenamtlichen geschult und setzt  sie als Multiplikatoren und Mentoren im Bürgerhaushaltsverfahren ein.</a> Über die Multiplikatoren sollen die Bürger mobilisiert werden, an dem  Verfahren teilzunehmen. Gleichzeitig stehen sie für Fragen zur Verfügung  und können von Schulen, Institutionen und Gruppen angefordert werden.  Über diesen Weg hofft man, besonders Jugendliche, junge Erwachsene,  Senioren und Migranten zu erreichen. Die Stuttgarter haben festgestellt,  dass das Verfahren besser funktioniert, wenn es von einer breiteren  Mehrheit der Bürger getragen wird. Deshalb soll es beim nächsten Mal  auch kein reines Online-Verfahren mehr sein. Viele Bürger würden sonst  nicht erreicht. Außerdem sollen beim nächsten Mal die politischen  Vertreter stärker eingebunden werden.</p>
<p>3. Berlin-Lichtenberg<br /> Der Berliner Bezirk Lichtenberg arbeitet seit 8 Jahren kontinuierlich an  der Implementierung und Weiterentwicklung des  Bürgerhaushaltsverfahrens. Die Lichtenberger gelten in vielerlei  Hinsicht als Vorbild, so gibt es dort nicht nur eine enge Verzahnung mit  den kommunalpolitischen Prozessen, sondern auch Budgets (Kiezkassen)  über deren Vergabe die Bürger bestimmten können, eine ganzjährige  Beteiligungsmöglichkeit, eine Verknüpfung von Online- und  Offline-Beteiligung und <a href="http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/blog/erste-vorschlaege-im-redaktionsteam-besprochen">eine transparente Beschreibung der Abläufe auf  der Internetseite.</a> Auszug:<br /> &#8220;Am 14. März wurden die ersten Vorschläge des Jahres 2013 im  Redaktionsteam besprochen. Hierzu waren die Vorschlagseinreicher  eingeladen und konnten vor Ort mit den Fraktionsvertretungen, Fachleuten  aus dem Bezirksamt und den bürgerschaftlichen Vertretungen aus den  Bezirksregionen in den Dialog treten. Dieses Verfahren der Redaktion  wurde erstmalig durchgeführt. Von den bislang seit Start des Verfahrens  eingegangenen 137 Vorschlägen wurden in der 1. Sitzung 24 Vorschläge  behandelt.</p>
<p>Nach 4 Stunden der gemeinsamen Beratung befanden die eingeladenen Bürger  das Veranstaltungsformat als gelungen und fühlten sich in der Mehrheit  mit ihren Vorschlägen ernst genommen. So wurde unter anderem &#8216;&#8221;…der  gewisse Einblick in das Verwaltungsgeschehen…&#8221;als positiv beschrieben,  der es möglich macht &#8216;&#8221; …manche Dinge besser verstehen und  nachvollziehen…&#8221; zu können.  Das Verfahren, so das Feedback einer  Teilnehmerin, &#8220;…motiviert sehr dazu, sich Gedanken über weitere  Vorschläge zu machen, wenn man sieht, wie ernst jeder einzelne Bürger  mit seinem Vorschlag genommen wird.&#8221;</p>
<p>4. Viele weitere offene Beteiligungsformen sind denkbar. So könnte die  Stadt Wuppertal für den geplanten Beteiligungsprozess z.B. ein Budget  und ein Raumkontingent bereitstellen, um dessen Ressourcen sich  interessierte Bürgergruppen bewerben können, wenn sie selbst eine  Veranstaltung zum Bürgerhaushalt organisieren möchten und Unterstützung  benötigen. Aus dem Budget könnten z.B. Referenten und Moderatoren sowie  Gerätemiete oder Organisationsmaterial bezahlt werden. Um diesen Prozess  nicht einseitig werden zu lassen, könnte man z.B. zur Auflage machen,  dass sich für solche Veranstaltungen immer mindestens zwei  unterschiedliche Vereine oder Organisationen, z.B. Kirchengemeinde und  Sportverein, Moschee und Bürgerverein, zusammentun müssen, um  nötigenfalls Unterstützung zu erhalten.</p>
<p>5. Die Wuppertaler Verwaltung arbeitet bei der Information der Bürger  über den Haushaltsentwurf traditionell eng mit den Bürger- und  Bezirksvereinen zusammen. Das ist zwar sinnvoll, jedoch erreicht man  darüber nur ein relativ kleines soziales Spektrum der Wuppertaler  Bürger. Ein einfaches Mittel, um die Zielgruppe zu erweitern, ist die,  dass die Verwaltung mit zusätzlichen Partnern, z.B. Schulen oder  Migranten- und Moschee-Vereinen, zusammenarbeitet.</p>
<p>6. Beim Workshop am 02.03. in der Citykirche wurde die Frage gestellt,  wie man den Erfolg von Bürgerbeteiligung messen kann. Eine ganz einfache  Methode &#8211; neben der rein quantitativen Erfassung von Teilnehmern von  Präsenzveranstaltungen und Seitenaufrufen auf Webseiten &#8211; ist die, die  Bürger, die sich beteiligen, hinterher zu befragen. Bevor die Teilnehmer  einer Versammlung nach Hause gehen, kann man sie bitten, per  Handzeichen oder über einen kurzen Fragebogen ein paar einfache Fragen  zu beantworten. Auch eine Bewertung nach Schulnoten ist denkbar und  natürlich sollte immer die Möglichkeit genutzt werden, nach  Verbesserungsvorschlägen für das Veranstaltungsformat zu fragen.</p>
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		<item>
		<title>Bürgerhaushalt als Ort des Lernens</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 23:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit man sich kompetent mit haushalts- und stadtentwicklungspoltischen  Fragen auseinandersetzen und konstruktiv mitarbeiten kann, ist es häufig  erforderlich, sich zunächst einmal ins Thema einzuarbeiten. Im Internet  bereitgestellte Informationen sind dafür sehr gut geeignet.Beispiele:
1. Visualisierung von Haushaltsdaten oder anderen Daten
2. Erklärvideo oder Videointerviews, um zu komplexen Themen Geschichten zu erzählen
3.	Live- und On Demand-Streaming [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit man sich kompetent mit haushalts- und stadtentwicklungspoltischen  Fragen auseinandersetzen und konstruktiv mitarbeiten kann, ist es häufig  erforderlich, sich zunächst einmal ins Thema einzuarbeiten. Im Internet  bereitgestellte Informationen sind dafür sehr gut geeignet.<span id="more-298"></span>Beispiele:</p>
<p>1. <a href="http://opendata.devtal.de/tree.php">Visualisierung von Haushaltsdaten</a> oder <a href="http://opendata-showroom.org/de ">anderen Daten</a></p>
<p>2. <a href="http://zumlink.de/86px">Erklärvideo</a> oder <a href="http://vimeo.com/49195423#">Videointerviews</a>, um zu komplexen Themen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Fcdv6FXW73k ">Geschichten zu erzählen</a></p>
<p>3.	Live- und On Demand-Streaming der Wuppertaler Stadtratssitzungen ab April 2013</p>
<p>4. Themenseiten wie <a href="www.doeppersberg.de">Döppersberg</a> oder <a href="www.unsere-wsw.de">Unsere WSW</a></p>
<p>Um neue Zielgruppen für das Mitmachen zu begeistern, ist es sinnvoll,  dorthin zu gehen, wo diese Bürger ohnehin sind und ihnen dort das  Verfahren zu erklären und konkrete, für ihre Lebenswelt relevante  Informations- und Beteiligungsangebote zu machen.</p>
<p>Die Stadt Stuttgart hat zu diesem Zweck ein <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.buergerhaushalt-als-ueberzeugter-demokrat-ganz-vorne-dabei.3f0c017d-5c4b-47cd-ad4a-6f007b65f989.html">Team von Ehrenamtlichen  geschult</a> und setzt sie als Multiplikatoren und Mentoren im  Bürgerhaushaltsverfahren ein. Über die Multiplikatoren sollen die Bürger  mobilisiert werden, an dem Verfahren teilzunehmen. Gleichzeitig stehen  sie für Fragen zur Verfügung und können von Schulen, Institutionen und  Gruppen angefordert werden. So hofft man, besonders Jugendliche, junge  Erwachsene, Senioren und Migranten zu erreichen.</p>
<p>Das Medienprojekt Wuppertal hat große Erfahrung darin, die  unterschiedlichsten Themen durch Jugendliche in Videoform zu bearbeiten.  Warum nicht ein Videoprojekt zum Thema Haushalt? Wie kann man ihn  erklären? Was ist daran interessant? Wer macht ihn? Was bedeutet das,  was da drin steht? Welche Relevanz haben einzelne &#8220;Produkte&#8221; für einen  Schüler, einen Studenten, einen Sportler, eine junge Familie etc.?</p>
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		<title>Mit konsequenter Bürgerorientierung zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 23:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<category><![CDATA[eGovernment]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein kommunaler Haushaltsplan ist sehr komplex und nach der Logik der ihn  erstellenden Verwaltung erstellt. Diese hat mir der lebensweltlichen  Erfahrung der Bürger, denen die darin beschriebenen öffentlichen  Leistungen zu Gute kommen sollen, häufig sehr wenig zu tun.Für einen  Bürger ist es in aller Regel auch wenig interessant welche  Verwaltungseinheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kommunaler Haushaltsplan ist sehr komplex und nach der Logik der ihn  erstellenden Verwaltung erstellt. Diese hat mir der lebensweltlichen  Erfahrung der Bürger, denen die darin beschriebenen öffentlichen  Leistungen zu Gute kommen sollen, häufig sehr wenig zu tun.<span id="more-297"></span>Für einen  Bürger ist es in aller Regel auch wenig interessant welche  Verwaltungseinheiten an der Erstellung einer Dienstleistung beteiligt  sind und mit welchen inneradministrativen Schwierigkeiten die  Angestellten der Stadt bei der Leistungserbringung zu kämpfen haben. Die  Bürger wollen, dass die Verwaltung ihnen einen guten Service bietet,  wenn sie diesen benötigen.</p>
<p>Der einfachste Zugang zu diesen Serviceleistungen ist  heutzutage meist  via Internet. Die Webseite der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften mit  denen die Bürger zu tun haben, müssen also so aufgebaut sein, dass die  benötigten Informationen leicht zu finden und Daten die für den Erhalt  von Leistungen erforderlich sind, leicht ausgetauscht werden können.  Eine Webseite, die zur Selbstbedienung einlädt und mittels derer  Verwaltungsprozesse automatisiert werden können, spart  Verwaltungskosten. Warum also nicht die Bürger an der Weiterentwicklung  beteiligen?</p>
<p>&#8220;Informations- und Kommunikationstechnik ist der zentrale  Produktivitäts- und Innovationstreiber für die öffentliche Verwaltung.  Die Vernetzung durch moderne Informations- und Kommunikationstechnik  erschließt hohe Wirtschaftlichkeitspotentiale, ermöglicht neue Arbeits-  und Organisationsformen und schafft bisher nicht bekannte Chancen der  Beteiligung und Interaktion in öffentlichen Willensbildungs- und  Entscheidungsprozessen&#8221;, heißt es in einer <a href="http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf13/presse/erprobungsraum-rheinland.pdf">Vereinbarung zur  Zusammenarbeit im &#8220;Erprobungsraum Rheinland&#8221;</a> für eine innovative und  vernetzte Verwaltung,  die die Stadt Wuppertal im vergangenen November  unterzeichnet hat.</p>
<p>Drei Arbeitsschwerpunkte wurden dort festgelegt:<br /> 1. offene Bildungsinfrastruktur<br /> 2. mobile und vernetzte Verwaltung<br /> 3. offene Verwaltungsdaten/politische Beteiligung.</p>
<p>Um die Wuppertaler Beteiligung im &#8220;Erprobungsraum Rheinland&#8221; möglichst  erfolgreich zu gestalten, ist es sinnvoll, von Beginn an interessierte  Bürger und bürgerschaftliche Organisationen mit ins Boot zu holen. Eine  konsequente Ausrichtung von Pilotprojekten an konkreten Bedürfnissen und  Interessen der Bürger verspricht am ehesten Erfolg.</p>
<p>Eine &#8220;offene Bildungsinfrastruktur&#8221; könnte beispielsweise durch die  Initiierung eines stadtweiten kooperativen Prozesses zur Entwicklung und  Bereitstellung von offenen Lernmaterialien (Open Educational  Ressources)  angegangen werden. Eine erfolgreiche Umsetzung kann relativ  schnell nicht nur zu besserem und zeitgemäßem Unterricht, sondern auch  zu deutlichen kommunalen Einsparungen beim Lernmittelaufwand führen.</p>
<p>Die Bereitstellung von offenen Verwaltungsdaten eröffnet Bürgern,  Organisationen und Unternehmen die Chance, daraus kommerzielle und  nichtkommerzielle produktive Anwendungen zu entwickeln. Das können  Anwendungen ganz nah am Haushalt sein, wie man sie exemplarisch auf <a href="http://openspending.org">Open Spending</a> findet, oder eine Hilfe bei der Suche nach einer  geeigneten Wohnung, weil man dann z.B. <a href="http://www.where-can-i-live.com/londonproperty ">mit wenigen Klicks herausfinden  kann wie gut die Verkehrsverbindungen im jeweiligen Stadtteil sind</a>.  Vorreiterkommunen für  Open Data in NRW sind Bonn, Köln und Moers. Aber auch Wuppertal ist  schon auf einem erfolgversprechenden Weg.</p>
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