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	<title>Bürgerhaushalt Wuppertal</title>
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		<title>Der Schein trügt. Eine Expedition in die Rätsel des Geldes</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 21:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Mehr Demokratie oder mehr zahlen?“ fragte das Kompetenznetz Bürgerhaushalt vor  einigen Wochen etwas ketzerisch. Ein immer größerer Teil der  gesellschaftlichen Entscheidungen wird vorrangig wirtschaftlichen Überlegungen  unterworfen. Politiker auf allen Ebenen werden zu Getriebenen der Banken  und Ratingagenturen. Bundeskanzlerin Merkel spricht gar von der Notwendigkeit  einer „marktkonformen Demokratie“. Höchste Zeit also, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/2011/11/mehr-demokratie-oder-mehr-zahlen-die-luge-von-der-systemrelevanz/">„Mehr Demokratie oder mehr zahlen?“</a> fragte das Kompetenznetz Bürgerhaushalt vor  einigen Wochen etwas ketzerisch. Ein immer größerer Teil der  gesellschaftlichen Entscheidungen wird vorrangig wirtschaftlichen Überlegungen  unterworfen. Politiker auf allen Ebenen werden zu Getriebenen der Banken  und Ratingagenturen. Bundeskanzlerin Merkel spricht gar von der Notwendigkeit  einer „marktkonformen Demokratie“. Höchste Zeit also, die Rolle des Geldes in  unserer Gesellschaft einmal genauer zu betrachten. Können wir unsere Demokratie  stärken indem wir wieder die Macht über das Geld zurückgewinnen?&#8221;<span id="more-267"></span></p>
<p>Am 07.  März um 19:30 Uhr zeigen wir in Kooperation mit dem BürgerBahnhof Vohwinkel  im  Vohwinkler Bahnhof <a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.buergerbahnhof.com" target="_blank">www.buergerbahnhof.com</a> im Rahmen der politischen Filmreihe  „Zeitlupe“ den Dokumentarfilm</p>
<p><strong>Der Schein trügt. Eine Expedition in die  Rätsel des Geldes</strong></p>
<p>Deutschland 2009 / 97 Minuten / Regie: Claus  Strigel<br /><a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fderscheintruegt.com" target="_blank">http://derscheintruegt.com</a><br />Eintrittspreis 4,-  Euro</p>
<p>Der mehrfache Grimme-Preisträger Claus Strigel nimmt den Zuschauer  mit auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes. Ein Zaubermittel, das alles  bedeutet und doch keinerlei Wert hat. Es wird aus dem Nichts geschaffen,  vermehrt sich exponentiell und bezieht  seinen Wert doch durch Mangel. Armut  garantiert seinen Wert: Hätten alle genug Geld, hätte es keinen Wert.</p>
<p>Es  soll sich um ein Tauschmittel handeln, doch nur 2% der Billionen, die täglich um  den Erdball gehandelt werden, dienen dem Austausch von Waren und  Dienstleistungen. Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein.  Woher kommen die Milliarden, fragen wir uns, wenn wir von immer  unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und   Industriekonzerne hören.</p>
<p>Der Geldforscher Lietaer vertritt die These,  dass mit dem globalen, monopolistischen Geldsystem allein die heutigen Probleme  der Menschheit nicht mehr gelöst werden können: Die Bekämpfung von Armut und  Hunger, der Klimaschutz, Gesundheits- und Sozialdienste brauchen ergänzende  <br />Tauschsysteme. Wie hilfreich solche Ersatzwährungen sein können, zeigt der  Film anhand eindrucksvoller Beispiele aus der Schweiz und Brasilien.</p>
<p>Paul  Singer, Brasiliens Staatssekretär für solidarische Ökonomie bringt die Sache auf  den Punkt: Wir müssen die Macht über unser Geld zurückgewinnen.</p>
<p>Die  Filmreihe ZEITLUPE im Bürgerbahnhof Vohwinkel zeigt die Geschichte hinter den Schlagzeilen und bietet  Gelegenheit zum genaueren Hinschauen und Hinterfragen, um Denkanstöße zu geben  für mögliche Formen des Zusammenlebens in einer Gesellschaft, deren  Erscheinungsbild nicht zuletzt vom Engagement und von der Solidarität des  Einzelnen abhängen.</p>
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		<title>100 Jahre Sparsamkeit oder Wettstreit um politische Alternativen?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tschuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie kann man unser zentrales volkswirtschaftliches Problem, die überbordende Verschuldung der öffentlichen Haushalte auf allen Ebenen, lösen? Das ist die Kernfrage auf die die politisch Verantwortlichen Wuppertals in den nächsten Wochen und Monaten zumindest eine Teilantwort finden müssen.
Das Eigenkapital der Stadt Wuppertal war im November 2011 komplett aufgebraucht. Die Bankforderungen an unsere Stadt überstiegen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man unser zentrales volkswirtschaftliches Problem, die überbordende Verschuldung der öffentlichen Haushalte auf allen Ebenen, lösen? Das ist die Kernfrage auf die die politisch Verantwortlichen Wuppertals in den nächsten Wochen und Monaten zumindest eine Teilantwort finden müssen.<span id="more-262"></span></p>
<p>Das Eigenkapital der Stadt Wuppertal war im November 2011 komplett aufgebraucht. Die Bankforderungen an unsere Stadt überstiegen den Wert des kommunalen Vermögens. Jetzt soll das Schuldenwachstum gestoppt und der Einstieg in die Haushaltskonsolidierung gefunden werden. Das Land NRW hat Wuppertal mit dem „Stärkungspaktgesetz“ unter eine Art Zwangsverwaltung gestellt. Die Stadt wird mit einer gigantischen Liquiditätshilfe des Landes  in Höhe von ca. 500 Millionen Euro, verteilt über 10 Jahre, über Wasser gehalten.</p>
<p>Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig sprühte deshalb vor Optimismus, als er am vergangenen Montag au<a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/2012/01/veranstaltung-zum-starkungspakt-stadtfinanzen-schierlingsbecher-oder-historische-chance/">f Einladung des Kompetenznetz Bürgerhaushalt</a> im Verwaltungshaus Elberfeld den “Stärkungspakt Kommunalfinanzen” erläuterte. “Wir brauchen keine zusätzliche Hilfe vom Bund, um den Haushaltsausgleich bis 2016 zu schaffen”, so Slawig. Es wäre zwar schön, wenn es vom Bund weitere Hilfe gäbe, es ginge jedoch auch ohne, betonte er. Spätestens 2017 würde man mit der Schuldenrückzahlung beginnen. Eine Prognose bis wann denn die über 2 Milliarden Euro Schulden der Stadt zurückgezahlt seien, wollte der Stadtdirektor jedoch nicht abgeben.</p>
<p>Ein einfaches Rechenbeispiel mit einem<a href="http://www.zinsen-berechnen.de/kreditrechner.php"> Online-Kreditrechner </a>verdeutlicht die Dimension der geplanten Schuldenrückzahlungsaktion: Bei einem Schuldenstand von derzeit 2 Milliarden Euro und einem Zinssatz von 2,5 Prozent muss Wuppertal 100 Jahre lang monatlich(!) 4,5 Millionen Euro zurückzahlen, um den Schuldenberg abzutragen. Das gilt natürlich nur, falls sich die Grundannahmen des Sanierungskonzepts hinsichtlich Wirtschaftswachstum-, Sozialkosten-, Energiekostenentwicklung etc. bestätigen. Ist es tatsächlich möglich, einen gesellschaftlichen Konsens zu erzielen, der die Stadt auf einen derart ausgedehnten Konsolidierungskurs verpflichtet?</p>
<p>Der Bund der Steuerzahler NRW legte im Oktober 2011 Reformvorschläge vor, mit denen sich das Problem der ausufernden Kassenkredite lösen lasse. Es sollte, empfahl der Verband, auch daran gedacht werden, ein kommunales Insolvenzverfahren in die deutsche Insolvenzordnung aufzunehmen. Die Professoren Lenk und Junkernheinrich, die das NRW-Innenministerium bei der Entwicklung einer Lösung für die überschuldeten Kommunen beraten, schlugen zunächst ebenfalls einen massiven Schuldenschnitt vor, wie man das bei jedem überschuldeten Unternehmen macht, um einen Neuanfang mit frischem Geld überhaupt darstellen zu können. Das hat die rot-grüne Landesregierung jedoch abgelehnt.</p>
<p>Tatsächlich ist die Erkenntnis, dass exponentiell wachsende Verschuldung die Grundlagen einer Gesellschaft zerstört, schon Jahrtausende alt. Im alten Mesopotamien wurden deshalb, sobald ein neuer König an die Macht kam, alle Schulden gestrichen, um einen gesellschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen. Die Boston Consulting Group bezog sich im Herbst vergangenen Jahres mit ihrer Schuldenstudie „<a href="http://www.wir-zeitung.com/?p=48460">Back to Mesopotamia</a>” auf genau diese kulturelle Errungenschaft. Alle anderen – von der Politik derzeit bevorzugten – Lösungen würden den Zeitpunkt des unvermeidlichen Schuldenschnitts nur hinauszögern, schrieben die Berater den gewählten Volksvertretern ins Stammbuch.</p>
<p>Sollten sich die Wuppertaler Stadträte auf einen hundertjährigen Sparkurs einlassen wollen, so sollten Sie auch die Risiken sorgfältig abwägen. Wie bleibt die schrumpfende und alternde Verwaltung weiterhin funktionsfähig? Wie ist der weitere Verfall unserer Verkehrsinfrastruktur zu stoppen? Schon jetzt beläuft sich der Sanierungsstau auf über 200 Millionen Euro und jährlich kommen mindestens 5 Millionen dazu. Der frühere Leiter des Verkehrsressorts Rolf Bronold warnte anlässlich seiner Verabschiedung, dass der Bürger den Verfall von Straßen, Brücken, Wegen und Treppen vor seiner Haustür auf lange Sicht nicht ohne Widerstand hinnehmen werde. Fachleute rechnen mit  weiterhin stark steigenden kommunalen Sozialausgaben. Werden die Wuppertaler Sozialausgaben sinken, obwohl schon jetzt jedes dritte Wuppertaler Kind laut einer aktuellen Bertelsmann-Studie als arm gilt? Das Zinsrisiko bleibt, ebenso wie die Schulden, auch zukünftig komplett bei der Stadt. Wird Oberbürgermeister Jungs Befürchtung, dass steigende Zinsen den städtischen Haushalt außer Kontrolle geraten lassen, schon bald zur traurigen Realität? Was passiert, wenn die Energiepreise explodieren? Wie kann die schrumpfende Stadt Wuppertal über die nächsten 3 Generationen diesen hohen Schuldendienst leisten?</p>
<p>Der Wettstreit um politische Alternativen ist sowohl Voraussetzung als auch Motor einer lebendigen Demokratie. Das gilt ganz besonders für die kommunale Ebene. Wir brauchen einen echten politischen Wettbewerb zu kommunalen Zukunftsthemen. Wir brauchen politische Räume und Institutionen, in denen über unsere zentralen kommunalen Zukunftsthemen gestritten werden kann, Konflikte ausgetragen werden und in denen Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen teilhaben können.</p>
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		<title>Wer ist denn eigentlich für die Sicherung unserer Demokratie zuständig?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn niemand die Demokratie für seine eigene Angelegenheit hält, hat sie sich schon erledigt,&#8221; schreibt Harald Welzer, Direktor am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Der Primat des Staatlichen und mit ihm der Vorrang, der demokratischen Verfahren und rechtsstaatlichen Prinzipien vor allem anderen zukam, verschwinde gerade vor aller Augen. Immer größere gesellschaftliche Gestaltungsbereiche würden aus dem Handlungsfeld der Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn niemand die Demokratie für seine eigene Angelegenheit hält, hat sie sich schon erledigt,&#8221; schreibt Harald Welzer, Direktor am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Der Primat des Staatlichen und mit ihm der Vorrang, der demokratischen Verfahren und rechtsstaatlichen Prinzipien vor allem anderen zukam, verschwinde gerade vor aller Augen. Immer größere gesellschaftliche Gestaltungsbereiche würden aus dem Handlungsfeld der Politik in das des Marktes verlagert und damit entdemokratisiert.<span id="more-254"></span>Und kein Philosoph oder Linguist, so Welzer, entlarve das Marktgefasel als Werfen von ideologischen Nebelkerzen, kein Politikwissenschaftler, keine Soziologin beschreibe den historisch beispiellosen Raubzug, der vor ihren Augen stattfinde, kein Historiker seine Folgen für die künftigen Blockierungen einer gestaltenden Bildungs-, Wissenschafts-, Umwelt-, Sozial- oder Gesundheitspolitik.</p>
<p>Verantwortungslos seien alle, die nicht eingreifen. Es stünde zu befürchten, dass Demokratien unter Stress an einer kollektiven Haltung von Unzuständigkeit scheiterten: &#8220;Wenn niemand die Demokratie für seine eigene Angelegenheit hält, hat sie sich schon erledigt.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/debatte-demokratie-bin-ich-nicht-fuer-zustaendig/5976282.html">http://www.tagesspiegel.de/kultur/debatte-demokratie-bin-ich-nicht-fuer-zustaendig/5976282.html</a></p>
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		<title>Veranstaltung zum Stärkungspakt Stadtfinanzen: Schierlingsbecher oder historische Chance?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schuldenabbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Was lange absehbar war, trat im November 2011 ein: Das Eigenkapital der Stadt Wuppertal war kommplett aufgezehrt. Die Bilanz wies ein sattes Minus von 8,3 Millionen Euro aus. Damit war unsere Stadt praktisch pleite. Doch am 09.12.2011 trat das &#8220;Gesetz zur Unterstützung der kommunalen Haushaltskonsolidierung im Rahmen des Stärkungspakts Stadtfinanzen&#8221; (Stärkungspaktgesetz) in Kraft. Aus einem &#8220;Sondervermögen&#8221; des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was lange absehbar war, trat im November 2011 ein: Das Eigenkapital der Stadt Wuppertal war kommplett aufgezehrt. Die Bilanz wies ein sattes Minus von 8,3 Millionen Euro aus. Damit war unsere Stadt praktisch pleite. Doch am 09.12.2011 trat das &#8220;<a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/XMMGVB1130.pdf?von=662&amp;bis=674">Gesetz zur Unterstützung der kommunalen Haushaltskonsolidierung im Rahmen des Stärkungspakts Stadtfinanzen</a>&#8221; (Stärkungspaktgesetz) in Kraft.<span id="more-251"></span> Aus einem &#8220;Sondervermögen&#8221; des Landes NRW erhält Wuppertal jetzt 5 Jahre lang jeweils 72 Millionen Euro. Die erste Rate wurde noch vor Weihnachten überwiesen. Wuppertal wurde durch das Stärkungspaktgesetz zwangsverpflichtet, an diesem &#8220;Konsolidierungspogramm teilzunehmen. </p>
<p>Bodo Löttgen, der kommunalpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, verwies im Dezember darauf, dass 33 der 34 Stärkungspakt-Kommunen die Hilfe des Landes in dieser Form ablehnten. Die Wuppertaler Stadtspitze sieht das offenbar anders. Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig im WDR-Interview: &#8220;Damit habe ich mich in der kommunalen Familie weit aus dem Fenster gelegt, denn dort sehen viele das Stärkungspaktgesetz hochgradig kritisch. Da gibt es wenige, die sich so positiv äußern wie ich.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2012/01/Slawig.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2012/01/Slawig.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-253" title="Slawig" src="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2012/01/Slawig-300x299.jpg" alt="" width="300" height="299" /></a></p>
<p>Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt hat Dr. Slawig eingeladen, den Bürgern seine Sicht des Stärkungspaktgesetzes zu erläutern. Welchen Preis müssen wir bezahlen, um das zusätzliche Geld des Landes zu bekommen? Wann wird der Haushalt ausgeglichen und wann werden die Schulden abgebaut sein? Welche Auswirkungen hat die Zwangsverwaltung durch das Stärkungspaktgesetz auf die kommunale Demokratie? Welche Chancen und welche Risiken ergeben sich für unsere Stadt durch dieses Gesetz? Reicht diese Hilfe oder brauchen wir noch mehr?</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Stärkungspakt Kommunalfinanzen: Schierlingsbecher oder historische Chance?<br />Fragen an Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig<br />Termin: 06.02.2012, 19:00 Uhr<br />Ort: Verwaltungshaus Elberfeld, Neumarkt 10, Raum 202</strong></p>
<p>Sie können Ihre Fragen an Dr. Slawig schon vorab an das Kompetenznetz Bürgerhaushalt senden, oder am 06.02. mitbringen und selbst stellen. Wir laden Sie herzlich ein!</p>
<p>Hintergrundinformation: <a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2012/01/110215_grafik_haushaltsstatus_2010_01.pdf">Haushaltsstatus der NRW-Kommunen 2010</a></p>
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		<title>Stärkungspakt Kommunalfinanzen und Bürgerhaushalt: Was interessiert die Bürger?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 23:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Stärkungspakt]]></category>
		<category><![CDATA[Überschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wuppertal kann nicht selbst darüber entscheiden, ob es am Stärkungspakt teilnehmen will, sondern wurde per Landesgesetz zwangsverpflichtet. Die 72 Millionen Euro, die unsere Stadt 5 Jahre lange bekommen soll, haben einen hohen Preis und es ist wichtig, dass die WuppertalerInnen frühzeitig darüber informiert sind, was auf sie zukommt. Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt führt am 16.01. im Mirker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wuppertal kann nicht selbst darüber entscheiden, ob es am Stärkungspakt teilnehmen will, sondern wurde per Landesgesetz zwangsverpflichtet. Die 72 Millionen Euro, die unsere Stadt 5 Jahre lange bekommen soll, haben einen hohen Preis und es ist wichtig, dass die WuppertalerInnen frühzeitig darüber informiert sind, was auf sie zukommt.<span id="more-249"></span> Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt führt am <strong>16.01. im Mirker Bahnhof</strong>,  Mirkerstraße 48, 42105 Wuppertal, zwei Veranstaltungen durch:</p>
<p>18:00 Uhr: Vortrag und Diskussion:<br />Demokratische Ouvertüre statt bürokratischer Appendix: Eine <strong>Einführung in das Konzept des weiterentwickelten Bürgerhaushalts „Bürgerhaushalt in Bürgerhand“.</strong></p>
<p>19:00 : Offene Planungsrunde:<br /><strong>Kommunalfinanzen und Stadtentwicklung: Was interessiert die Bürger?</strong> Programmplanung des Kompetenznetz Bürgerhaushalt Wuppertal für 2012 mit alten und neuen MitstreiterInnen sowie interessierten BürgerInnen.</p>
<p>Viele BürgerInnen haben Ihre Erwartungen <a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Fssmhs4" target="_blank">http://bit.ly/ssmhs4</a> an das demnächst stattfindende <strong><a href="http://www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/ris/www/pdf/00136225.pdf">Beteiligungsverfahren bei der Haushaltsaufstellung</a></strong>  geäüßert. Was Verwaltung und Kommunalpolitik davon umsetzen werden, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt hat der Verwaltung angeboten, dabei zu helfen, Daten zu visualisieren, so dass sich die kritischen Zusammenhänge leichter erschließen.  Die Bearbeitung der Daten wird vom 20.-22.01. im Rahmen der „Hackingdays“ im Mirker Bahnhof stattfinden. <a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.clownfisch.eu%2F%3Fp%3D3435" target="_blank">http://www.clownfisch.eu/?p=3435</a> Jeder Interessierte kann mitmachen. Vorbilder für diese Art der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und BürgerInnen gibt es u.a. in Berlin, München und Leipzig <a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.government2020.de%2Fblog%2F%3Fp%3D924" target="_blank">http://www.government2020.de/blog/?p=924</a>.</p>
<p>Die Wählergemeinschaft für Wuppertal WfW hat eine Sondersitzung des Stadtrates zum &#8220;<strong>Stärkungspakt Kommunalfinanzen</strong>&#8221; beantragt. <a href="http://zumlink.de/wfw_staerkungspakt">http://zumlink.de/wfw_staerkungspakt</a></p>
<p>CDU <a href="http://www.njuuz.de/beitrag14505.html">http://www.njuuz.de/beitrag14505.html</a>, Grüne <a href="http://www.njuuz.de/beitrag14507.html">http://www.njuuz.de/beitrag14507.html</a> und SPD <a href="http://www.njuuz.de/beitrag14500.html">http://www.njuuz.de/beitrag14500.html</a> kritisieren das Vorgehen der WFW.<br />Die Linke lehnt den &#8220;Stärkungspakt&#8221; generell ab. <a href="http://bit.ly/ykutIQ">http://bit.ly/ykutIQ</a></p>
<p>Die Stadtratssondersitzung zum Stärkungspakt Kommunalfinanzen findet am 19.01. um 16:00 Uhr statt.</p>
<p>Der &#8220;Bericht über die Eigenkapitalentwicklung&#8221; der Stadt Wuppertal vom 17.11.2011 wies erstmals ein negatives Eigenkapital (8,3 Millionen Euro) aus, d.h. im November letzten Jahres war die Stadt überschuldet. <a href="http://www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/ris/www/pdf/00135761.pdf">http://www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/ris/www/pdf/00135761.pdf</a> </p>
<p>Es gibt viel zu tun! Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, sich auf <a href="https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.buergerhaushalt-wuppertal.de" target="_blank">www.buergerhaushalt-wuppertal.de</a> über aktuelle Entwicklungen &#8211; wie die Auswirkungen der Eurokrise auf die Kommunalfinanzen &#8211; zu informieren.</p>
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		<title>Mehr Demokratie oder mehr zahlen? Die Lüge von der Systemrelevanz</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Systemrelevanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. jur. Elmar Schulze, der frühere Kämmerer der Stadt Wuppertal, kommentierte im Januar 2010 in der Westdeutschen Zeitung die desolate Finanzlage der Kommunen: &#8220;Führende Bankmanager haben, zum Teil unter Aufsicht staatlicher Vertreter in den Gremien, durch unverantwortliche Geldgeschäfte &#8211; &#8220;Zocken&#8221; &#8211; Milliarden in den Sand gesetzt. Ihnen wurde mit hohen Mrd.-Beträgen geholfen mit der Begründung, diese Banken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. jur. Elmar Schulze, der frühere Kämmerer der Stadt Wuppertal, kommentierte im Januar 2010 in der Westdeutschen Zeitung die desolate Finanzlage der Kommunen: &#8220;Führende Bankmanager haben, zum Teil unter Aufsicht staatlicher Vertreter in den Gremien, durch unverantwortliche Geldgeschäfte &#8211; &#8220;Zocken&#8221; &#8211; Milliarden in den Sand gesetzt. Ihnen wurde mit hohen Mrd.-Beträgen geholfen mit der Begründung, diese Banken seien für das Funktionieren des Wirtschaftslebens unverzichtbar.<span id="more-245"></span> <strong>Für das ordnungsgemäße Funktionieren des Staates selbst sind handlungsfähige Kommunen erst recht unverzichtbare Grundlage</strong>. Aus logischen Gründen ist der Staat in der Verantwortung, notleidenden Kommunen wieder zur Handlungsfähigkeit zu verhelfen.&#8221; Quelle:   <a href="http://bit.ly/thlrMx">http://bit.ly/thlrMx</a></p>
<p>Die Politik muss den Knoten durchschlagen, fordert Thomas Hanke in seinem Kommentar &#8220;<strong>Die Banken machen Europa zur verbrannten Erde</strong>&#8221; im Handelsblatt. &#8220;Die Euro-Länder müssen sich jetzt von der Logik der Märkte lösen. Das wird schwierig, und es wird wehtun. Lässt die Politik aber das Feuer weiter wüten, wird es Europa verwüsten.&#8221; <a href="http://bit.ly/rCiwIX">http://bit.ly/rCiwIX</a></p>
<p>In seinem Kommentar &#8220;<strong>Die Lüge von der Systemrelevanz</strong>&#8220; in der FAZ vom November 2011 kritisiert Albrecht Müller die beherrschende Rolle der Finanzwirtschaft und die andauernde Verletzung demokratischer Regeln: &#8220;Die Parole von der Systemrelevanz hat damit auch das äußerst bemerkenswerte Geschäftsmodell möglich gemacht: nach Herzenslust spekulieren, Wetten abschließen, Verluste machen, sich mit öffentlichem Geld retten lassen und dann den verlustbringenden Investmentbankern Boni zahlen, damit sie bei Laune bleiben.&#8221; Müller appelliert an das kritische Bürgertum, der Ausplünderung des Staates und dem Abbau der Demokratie Einhalt zu gebieten. Angesichts des Ausmaßes der Bedrohung seien die Auffassungsunterschiede innerhalb des politischen Spektrums - von Wertkonservativen einerseits bis hin zur demokratischen Linken andererseits &#8211; nur von geringer Bedeutung. Quelle: <a href="http://bit.ly/uYvSDY">http://bit.ly/uYvSDY</a></p>
<p>&#8220;Laut Grundgesetz ist jedoch das Volk der Souverän und nicht der Markt – und schon gar nicht der Finanzsektor,&#8221; schreibt Jens Berger in seinem Artikel &#8220;<strong>Staatsfinanzierung als Subvention des Finanzsektors</strong>&#8220;. &#8220;Wenn sich die Euroländer mit den selben Konditionen wie die Banken direkt über die EZB finanzieren würden,&#8221; so Berger, &#8220;könnte der deutsche Bundeshaushalt jedes Jahr 25 Mrd. Euro einsparen.&#8221; Ohne nennenswerte Eigenleistung kassierten die Banken bei diesem Geschäft die Differenz zwischen dem Leitzins und dem Nominalzins der Staatsanleihe. Warum also gibt die EZB den Banken das Geld, damit diese es an die Staaten, Länder und Kommunen gegen einen Zinsaufschlag verleihen? Geht es auch anders? Quelle: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=9857">http://www.nachdenkseiten.de/?p=9857</a></p>
<p>&#8220;<strong>Eurokrise trifft Kommunen</strong>&#8221; titelt das Fachblatt &#8216;Der Neue Kämmerer&#8217; am 17.11.2011: Inflation und Verlust des Topratings drohen – Schreckensszenario Transferunion. Während die Kommunen im Moment noch von der Krise der Gemeinschaftswährung profitierten, würden sie langfristig zu den großen Verlierern des Eurodebakels zählen. Mit dem Gang in die Transferunion zeichne sich das Ende der kommunalen Selbstverwaltung ab. <a href="http://zumlink.de/Eurokrise_trifft_Kommunen">http://zumlink.de/Eurokrise_trifft_Kommunen</a></p>
<p>Die Nettovermögen der privaten Haushalte in Deutschland betragen bei vorsichtiger Schätzung 6,6 Billionen Euro &#8211; in den letzten 20 Jahren sind sie um mehr als 2 Billionen gewachsen, das ist genau die Summe unserer Staatsverschuldung. Zwei Drittel dieses Reichtums gehören den reichsten zehn Prozent der Bürger, dem obersten Tausendstel gar ein Fünftel. Das Schrumpfen des Gemeinwohls hat die Geldvermögen der Reichen gebläht, ein Lastenausgleich also wäre mehr als plausibel. David Rhodes und Daniel Stelter, zwei Direktoren der Boston Consult Group, der größten Unternehmensberatungsfirma der Welt, schlagen mit Ihrer Studie &#8220;<strong>Back to Mesopotamia</strong>&#8221; genau dies vor. Eine europaweite 30-prozentige Einmalabgabe auf Vermögen, so haben sie berechnet, könnte die Schulden aller Eurostaaten auf ein handelbares Maß zurückschrauben. Lesen Sie <a href="http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/111130_boston_consulting_vermoegensabgabe.pdf">hier die Originalstudie</a> und <a href="http://www.taz.de/%2182357/">hier den erläuternden Kommentar von Mathias Greffrath</a>, der die Empfehlung der Unternehmensberater an Hand der historischen Erfahrung des Lastenausgleichs im Nachkiegsdeutschland erläutert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bürgerbeteiligung am Haushalt: Das wollen die Bürger</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rat der Stadt Wuppertal hat im Mai 2011 beschlossen, die Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung des nächsten Haushaltsplans zu intensivieren. Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt hat die BürgerInnen eingeladen, ihre Erwartungen an und Anregungen für ein solches Beteiligungsverfahren zu formulieren.
In Veranstaltungen am 11.10.2011 (Was wollen die Bürger?) und 12.11.2011 (Tagung &#8220;Offene Verwaltung&#8221; ) wurde das Ziel Bürgerbeteiligung an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rat der Stadt Wuppertal hat im Mai 2011 <a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/07/11-05-23-Bürgerbeteiligung_bei_den_Haushaltsplanberatungen.pdf">beschlossen</a>, die Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung des nächsten Haushaltsplans zu intensivieren. Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt hat die BürgerInnen eingeladen, ihre Erwartungen an und Anregungen für ein solches Beteiligungsverfahren zu formulieren.<span id="more-243"></span><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/buerger-3.jpg"><img class="size-full wp-image-234 alignnone" title="Bürger im Gespräch bei der Veranstaltung &quot;Was wollen die Bürger?&quot;" src="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/buerger-3.jpg" alt="" width="400" height="243" /></a></p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/buerger-3.jpg"></a>In Veranstaltungen am 11.10.2011 (<a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/2011/09/was-wollen-die-buerger/">Was wollen die Bürger?</a>) und 12.11.2011 (<a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/2011/10/opengovernment/">Tagung &#8220;Offene Verwaltung&#8221;</a> ) wurde das Ziel Bürgerbeteiligung an der Aufstellung des kommenden Haushalts thematisiert und konkretisiert. Eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung: <a title="Videoaufzeichnung" href="http://www.ustream.tv/discovery/recorded/all?q=Bhhwtal">&#8220;Was wollen die Bürger?&#8221; findet sich hier &gt;</a></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Derzeit entwickelt die Verwaltung ein Konzept für diesen Beteiligungsprozess, der im Dezember 2011 beschlossen und ab Januar 2012 umgesetzt werden soll. Das Kompetenznetz Bürgerhaushalt hat der Verwaltung und allen Stadtratsfraktionen in der verganenen Woche die gesammelten Anregungen und Erwartungen zugeleitet, um die Entwicklung des Beteiligungsprozesses zu befruchten und im Ergebnis möglichst bürgernah zu gestalten.</p>
<div id="magicdomid8"><strong>Die Erwartungen und Anregungen der BürgerInnen wurden an 5 zentralen Fragen der Bürgerbeteiligung konkretisiert:</strong></div>
<div><strong><a href="http://liquidfeedback.org/2011/09/02/die-5-w-fragen-politischer-beteiligung-wer-soll-an-was-womit-wie-und-wozu-beteiligt-werden/">Wer soll an was, womit, wie, mit welchen Mitteln und wozu beteiligt werden?</a></strong></div>
<div><strong><br /></strong></div>
<div>Nachfolgend das komprimierte und redigierte Arbeitsergebnis:</div>
<h3><span style="font-weight: normal;">1. Wer soll sich beteiligen?</span></h3>
<div id="magicdomid19">
<ul>
<li>Alle BürgerInnen, unabhängig von Alter, Bildung, Geschlecht, Nationalität, Religion oder Einkommen, sollen Beteiligungsmöglichkeiten haben.</li>
<li>Alle BürgerInnen sollen beteiligt werden.</li>
<li>möglichst viele</li>
<li>einzelne BürgerInnen</li>
<li>Bürgerinitiativen</li>
<li>Umfragen in der Öffentlichkeit/Fußgängerzone/vor Ort</li>
<li>Lehrer</li>
<li>Firmen</li>
<li>Verwaltungen</li>
<li>alle Bevölkerungsgruppen sollten gleiche Beteiligungschancen haben</li>
<li>Bürgervereine können sich per Gewohnheitsrecht beteiligen</li>
</ul>
</div>
<h3><span style="font-weight: normal;">2. Was ist der Gegenstand der Beteiligung</span></h3>
<div id="magicdomid32">
<ul>
<li>Alle Angelegenheiten, die die BürgerInnen direkt oder indirekt betreffen.</li>
<li>Die BürgerInnen müssen selbst entscheiden können, was Ihnen wichtig ist und woran sie sich beteiligen wollen.</li>
<li>Bauvorhaben</li>
<li>stadtplanerische Entscheidungen</li>
<li>eigene Planungen der BürgerInnen</li>
</ul>
</div>
<h3><span style="font-weight: normal;">3. Womit soll sich beteiligt werden?</span></h3>
<div id="magicdomid39">
<ul>
<li>Diskussion</li>
<li>Anhörungsverfahren</li>
<li>Abstimmung über Budgets</li>
<li>Meinungsbilder</li>
<li>die Meinungsbildung muß ergebnisoffen sein</li>
<li>eine Säule des Verfahrens sollte ein Vorschlagswesen sein</li>
<li>Online-Diskussionen</li>
<li>mit allen Kommunikationsmitteln &#8211; auch Versammlungen im und über das Internet</li>
<li>Liquid Feedback</li>
<li>mit Ihrer Stimme</li>
<li>mit Initiativen</li>
<li>mit Vorschlägen</li>
<li>mit gezielter BürgerInnen-Aktivierung</li>
<li>mit Vertrauen und Respekt</li>
<li>mit glaubwürdiger Versicherung, dass Einwände und Anregungen der BürgerInnen berücksichtigt bzw. ernsthaft in Erwägung gezogen werden.</li>
<li>Wie kann man das messen? Muß messbar sein!</li>
</ul>
</div>
<h3><span style="font-weight: normal;">4. Wie wird das Mittel verwendet?</span></h3>
<div id="magicdomid57">
<ul>
<li>leichter Zugang</li>
<li>kooperationsorientiert / kooperative Haltung</li>
<li>erklärend</li>
<li>zentraler Online-Zugang</li>
<li>echte Gespräche auf Augenhöhe</li>
<li>gemeinsamer Weg / gemeinsame Entwicklung</li>
<li>mit Unterstützung eines Moderators</li>
</ul>
</div>
<h3><span style="font-weight: normal;">5. Wozu dient die Beteiligung?</span></h3>
<p><span style="font-weight: normal;"> </span></p>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li>bessere Entscheidungen</li>
<li>bürgernähere Entscheidungen</li>
<li>Wertorientierung</li>
<li>Wandel ermöglichen</li>
<li>Fehlertoleranz in das System implantieren</li>
<li>Demokratisierung</li>
<li>Vision entwickeln</li>
<li>Nutzung von Bürgerwissen</li>
<li>neue Handlungsspielräume eröffnen</li>
<li>Transparenz schaffen</li>
<li>die Beteiligung am Haushalt soll die Transparenz des Haushalts und der Haushaltsentscheidungen erhöhen</li>
<li>zur laufenden Begleitung von Haushaltsentscheiden</li>
<li>Verfahren sollte Auskunft über Entscheidungen geben</li>
<li>ohne Transparenz keine Partizipation</li>
<li>transparente Informationen vor Entscheidungen</li>
<li>transparente begründete Entscheidungen</li>
<li>BürgerInnen wünschen eine höhere Transparenz im Internet über den Bürgerhaushalt/das Bürgerbeteiligungsverfahren</li>
<li>Maschinenlesbare Daten würden die Transparenz des Haushalts erhöhen (Open Data, Datenvisualisierung)</li>
<li>Kompetenzaufbau bei den Entscheidern; Bürger teilen ihr Wissen mit den politisch Verantwortlichen</li>
<li>echte Bürgerinteressenvertretung</li>
<li>Anreiz bzw. Steuerungssystem ändern</li>
<li>Aufbau von Sozialkapital</li>
<li>BürgerInnen und Verwaltung sollen sich gegenseitig ermutigen, zum Erhalt des Gemeinwesens neue und unkonventionelle Wege zu gehen.</li>
<li>die Beteiligung an einem Bürgerbeteiligungsverfahren soll die Einnahmen der Stadt erhöhen</li>
<li>BürgerInnen sind bereit mehr zu bezahlen, wenn sie wissen wofür und darauf Einfluß nehmen können</li>
<li>wie kann eine Haushaltskonsolidierung ohne die Zerstörung der Zivilgesellschaft erreicht werden?</li>
<li>die Stadt sollte Verantwortung abgeben und bei den Aufgaben nur noch Kernbereiche verwalten</li>
<li>soll die BürgerInnen dabei unterstützen Projekte auszuwählen, an denen sie sich konkret beteiligen können</li>
<li>Bürgerbeteiligung muß Win-Win-Situation bringen</li>
<li>Hoffnung für Wuppertal</li>
</ul>
</div>
<p>Am 12.11.2011 wurde dem Fragenkatalog im Rahmen eines Workshops auf der Tagung &#8220;Offene Verwaltung&#8221; noch eine weitere zentrale Frage hinzugefügt:</p>
<h3><strong>6. Wann soll die Beteiligung der BürgerInnen stattfinden?</strong></h3>
<div>
<ul>
<li>Die eindeutige Antwort: <strong>immer</strong></li>
</ul>
</div>
<p><strong>Die Sammlung der Anregungen und Erwartungen an das Bürgerbeteiligungsverfahren kann über die Kommentarfunktion kommentiert und sehr gerne auch ergänzt werden. Wir wünschen uns eine Stärkung der kommunalen Demokratie durch eine aktive Beteiligung der BürgerInnen an den sie interessierenden Fragen ihres Gemeinwesens.</strong></p>
<h3><strong>Weiterführende Artikel und Texte:</strong></h3>
<div>
<ul>
<li>Bürgeranfrage zur Haushaltsplanung vom 25.02.2010. <a style="text-decoration: underline;" href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.buergerhaushalt-wuppertal.de%2Fwp%2Fcategory%2Fallgemein%2Fbuergeranfragen%2Fhaushaltsplanung-buergeranfragen-allgemein%2F" target="_blank"><span style="color: #244e7e;">http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/category/allgemein/buergeranfragen/haushaltsplanung-buergeranfragen-allgemein/</span></a> Dort werden bereits in den Fragen sowie in den ergänzenden Kommentaren zu den Antworten der Stadt zahlreiche Detailanregungen für die praktische Umsetzung von mehr Transparenz und Beteiligung geliefert.</li>
<li><a title="Vom Open Government zu Open Governance" href="http://www.medienforum.nrw.de/de/blog/liste/blog-post/2011/09/29/vom-open-government-zu-open-governance.html">Vom Open Government zu Open Governance</a> &#8211; <br />Sind Staat und Politiker bereit, (Herrschafts-)Wissen und Macht mit den Bürgern zu teilen?</li>
<li><a title="Politik muss Macht abgeben" href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/WZ+Artikel+23+01+2006+Politik+muss+Macht+abgeben.pdf">Politik muß Macht abgeben<br /></a>Nur in Kooperation mit den Bürgern können die Rathäuser noch neue Macht erlangen. Interview der Westdeutschen Zeitung mit Professor Dr. Hans J. Lietzmann</li>
<li><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/category/allgemein/buergeranfragen/haushaltsplanung-buergeranfragen-allgemein/">Bürgeranfrage zur Bürgerbeteiligung bei der Haushaltsplanung der Stadt Wuppertal </a>und die Antworten der Stadt</li>
<li><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/Bürgerschaftliches-Engagement-nicht-nett-sondern-wichtig.pdf">Bürgerschaftliches Engagement &#8211; nicht nett, sondern wichtig</a>, Rupert Graf Strachwitz skizziert die zukünftig veränderte Aufgabenteilung zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung.</li>
<li><a href="http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/11-04-01-Warum-es-in-überschuldeten-Kommunen-nicht-sinnvoll-ist-einen-Bürgerhaushalt-nach-dem-gängigen-Muster-durchzuführen.pdf">Warum es in überschuldeten Kommunen nicht sinnvoll ist, einen Bürgerhaushalt nach dem gängigen Muster durchzuführen</a></li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Brauchen wir mehr oder weniger Demokratie, um die Finanzkrise zu bewältigen?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 20:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dhofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der griechische Weg: Demokratie ist Ramsch&#8221; überscheibt Frank Schirrmacher seinen Kommentar in der FAZ. Und weiter: &#8220;Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.
&#8230; 
Das Politische verliert an Boden
Es wird immer klarer, dass das, was Europa im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der griechische Weg: Demokratie ist Ramsch&#8221; überscheibt Frank Schirrmacher seinen Kommentar in der FAZ. Und weiter: &#8220;Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.<span id="more-241"></span></p>
<p>&#8230; </p>
<p>Das Politische verliert an Boden</p>
<p>Es wird immer klarer, dass das, was Europa im Augenblick erlebt, keine Episode ist, sondern ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen. Schon hat das Politische massiv an Boden verloren, was man daran erkennt, dass alle politischen Begriffe, die mit dem geeinten Europa verbunden waren, im Wind zerstoben sind, wie Asche. Aber der Prozess beschleunigt sich. Das absolute Unverständnis über Papandreous Schritt ist ein Unverständnis über demokratische Öffentlichkeit schlechthin &#8211; und auch darüber, dass man für sie bereit sein muss einen Preis zu bezahlen.</p>
<p>Sieht man denn nicht, dass wir jetzt Ratingagenturen, Analysten oder irgendwelchen Bankenverbänden die Bewertung demokratischer Prozesse überlassen? Sie alle wurden in den letzten 24 Stunden befragt und bestürmt, als hätten sie irgendwas dazu zu sagen, dass die Griechen über ihre Zukunft selbst abstimmen wollen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html">Lesen Sie hier den vollständigen Kommentar Frank Schirrmachers</a></p>
<p>Schon im Juni 2010 wies EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso auf die akute Bedrohung der Demokratie in Südeuropäischen Ländern durch die überbordende Staatsverschuldung hin: <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1286480/EU-chief-warns-democracy-disappear-Greece-Spain-Portugal.html">Nightmare vision for Europe as EU chief warns &#8216;democracy could disappear&#8217; in Greece, Spain and Portugal<br /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wuppertal wird Modellkommune</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tschuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[AmRande]]></category>
		<category><![CDATA[Kommune]]></category>
		<category><![CDATA[Stärkungspakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Landesregierung möchte die Auswirkungen des Stärkungspaktes am Beispiel von Wuppertal untersuchen. Dazu mehr in der Westdeutschen Zeitung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesregierung möchte die Auswirkungen des Stärkungspaktes am Beispiel von Wuppertal untersuchen. Dazu mehr in der<a href="http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/sonderthemen/wuppertal-das-spardiktat/gutachten-kann-wuppertal-seine-verschuldung-stoppen-1.790480"> Westdeutschen Zeitung</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Möglichst viel Transparenz</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt-wuppertal.de/wp/2011/10/transparenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 12:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tschuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[ABCDE
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ABCDE</p>
]]></content:encoded>
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